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Die Feuerwehrjugend im neuen Feuerwehrhaus

Untergruppenbachvon Klaus Bucksch, Feuerwehr Untergruppenbach

Große Begeis­te­rung bei der Jugend­feu­er­wehr über die neuen Räumlich­keiten mit vielen neuen Möglich­keiten.

„Seit Juni finden unsere Übungs­dienste hier im neuen Feu­er­wehrgerätehaus in Unter­grup­pen­bach statt“, erzählen Michelle und Malte von der Jugend­feu­er­wehr. Beide sind 15 Jahre alt und wohnen in Ober­hein­riet , einem Teilort von Unter­grup­pen­bach. Michelle ist seit einem Jahr bei der Jugend­feu­er­wehr, sie kam über Bekannte ihres Vaters dazu: „Es hat mir gleich gut gefallen und da bin ich dabei geblieben.“ Malte dagegen ist schon ein alter Hase, er ist seit sieben Jahren dabei: „In zwei Jahren kann ich zu den Aktiven wech­seln, das ist doch selbst­verständlich! Ich wollte schon immer zur Feu­er­wehr.“ Kame­rad­schaft, ein guter Zusam­men­halt, dass man sich immer gegen­seitig unterstützt, ist für die Beiden beson­ders wichtig. Bisher traf man sich zu den Übungs­diensten meis­tens im alten Gerätehaus in Unter­hein­riet und die Grup­pen­ba­cher fuhren rüber. Jetzt finden die Treffen im neuen Gerätehaus in Unter­grup­pen­bach statt. „Es ist jetzt alles viel besser“, sagt Malte. Er schätzt beson­ders die großzügigen Umkleideräume für die Jugend und dass jeder seinen eigenen Spint hat. Helm und Uni­form können jetzt hier bleiben und müssen nicht mehr mit nach Hause genommen werden.

Außerdem steht den Jugend­li­chen ein eigener Raum zur Verfügung, für den sie natürlich selbst ver­ant­wort­lich sind. Die drei Mädchen sind bei den Sanitärräumlich­keiten der weib­li­chen Feu­er­wehr­mit­glieder unter­ge­bracht. „Feu­er­wehr­frauen gibt´s ja auch nicht so viele, da können wir schon zusammen unsere Umkleide und Duschen haben“, sagt Michelle. Sie berichtet, dass sie sich jeden zweiten Mitt­woch zum Dienst treffen. An diesen Abenden gibt es meis­tens einen theo­re­ti­schen und einen prak­ti­schen Teil. Das heißt, es werden Übungen durchgeführt, die ähnlich sind wie bei den Erwach­senen, z. B. ein Lösch­an­griff mit Per­so­nen­ret­tung, wie ich es an diesem Mitt­woch­abend noch erleben durfte. Es werden auch spe­zi­elle Feu­er­wehr­knoten gelernt. Aber auch Spiele kommen nicht zu kurz, z. B. Schlauch­ke­geln.

„Acht Jahre alt müssen die Mädchen oder Jungen sein, um bei der Jugend­feu­er­wehr mit­ma­chen zu können, aktuell sind 25 Jugend­liche dabei, berichtet Michael Ziegler“, unser Jugend­feu­er­wehr­leiter. „Unseren Nach­wuchs gewinnen wir durch unsere Ver­an­stal­tungen zur Brand­schutz­er­zie­hung in den Kin­dergärten und Grund­schulen, durch Schulübungen und Mund zu Mund Pro­pa­ganda.“ Michael Ziegler wird durch wei­tere neun Feu­er­wehr­mit­glieder bei der Jugend­ar­beit unterstützt. Die Jugend­feu­er­wehr ist also eine ganz tolle Sache! Klei­dung und Ausrüstung werden gestellt und kostet keinen Mit­glieds­bei­trag.

Ach ja, wenn der eine oder die andere im jungen Erwach­se­nen­alter dann bei der Feu­er­wehr dabei bleibt, freuen wir uns natürlich riesig!