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Deutsche Jugendfeuerwehr und Deutscher Karate Verband begründen Kooperation

von Medienteam KFV Heilbronn

Unter dem Leit­motiv Fair­ness und Fit­ness in der Jugend­feu­er­wehr wollen die Deut­sche Jugend­feu­er­wehr (DJF) und der Deut­sche Karate Ver­band (DKV) künftig mit­ein­ander koope­rieren. Ziel ist es, das Bewusst­sein für Körper und Geist zu fördern sowie für Respekt und Fair­ness zu werben. Die Koope­ra­tion ist Teil der DJF-Kam­pagne zur Gesund­heitsförde­rung mit dem Titel KLAR Körper­be­wusst, Lebens­froh, Aktiv und Rundum zufrieden.

Bun­des­ju­gend­leiter Johann Peter Schäfer und DKV-Vizepräsident Wolf­gang Wei­gert unter­zeich­neten die Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung. Es ist dabei ver­ein­bart, dass Trainer des Deut­schen Kara­te­ver­bandes ein Trai­ning (bis zu vier Ein­heiten ins­ge­samt) kos­tenlos in ihrer Frei­zeit anbieten.

Sowohl bei der Jugend­feu­er­wehr wie auch beim Karate kommt es auf den Punkt an, sagte DKV-Vizepräsident Wolf­gang Wei­gert am Rande der Unter­zeich­nung. Kara­te­tech­niken müssen inner­halb von Sekun­den­bruch­teilen so ausgeführt werden, dass sie mil­li­me­ter­genau vor dem Partner gestoppt werden können der Körper muss also in jeder Phase absolut unter Kon­trolle gehalten werden können. Der eigene Körper wird neu wahr­ge­nommen und dies kann im Ernst­fall den ent­schei­denden Unter­schied aus­ma­chen.

DJF-Bun­des­ju­gend­leiter Johann Peter Schäfer ergänzt: Gesund­heit, Fit­ness und Wohl­be­finden werden von Kin­dern und Jugend­li­chen als etwas Selbst­verständli­ches wahr­ge­nommen, aber sie sind es nicht! Jeder sollte sich mit seinem Körper und seinem Sein bewusst wahr­nehmen und sorgsam mit sich selber umgehen. Dafür möchten wir eine Sicht­weise eröffnen. Warum nicht einmal etwas Neues aus­pro­bieren!

Die Über­schnei­dungen von Jugend­feu­er­wehr und Karate sind bei genauer Betrach­tung offen­sicht­lich, erläutert DJF-Bil­dungs­re­fe­rent Uwe Danker die Gründe für die außergewöhnliche Koope­ra­tion. Team­ar­beit und Fair­play stehen im Vor­der­grund. Kon­zen­tra­tion, Geschick und Aus­dauer sind von ent­schei­dender Bedeu­tung. Und letzt­lich wollen wir das Selbst­be­wusst­sein und das Kennen eigener Grenzen bei unseren Jugend­li­chen fördern. Dazu gehört natürlich auch die ordent­liche Por­tion Spaß und der Erfolg, etwas Neues erreicht zu haben.

Für die Koope­ra­tion sind keine teuren Anschaf­fungen oder Extra­kosten nötig. Die Koope­ra­tionen sollen ortsnah in den Feu­er­wehrhäusern mit leichter Trai­nings­be­klei­dung durchgeführt werden.Jugend­feu­er­wehren, die Inter­esse an diesem Angebot haben, können sich bis Ende Sep­tember 2012 bei der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr melden, die Kon­takte zu Trai­nern vor Ort ver­mit­telt.

Die Deut­sche Jugend­feu­er­wehr (DJF) ist der Zusam­men­schluss aller Jugend­feu­er­wehren Deutsch­lands mit mehr als 240.000 Mit­glie­dern im Alter zwi­schen 8 und 18 Jahren. Orga­ni­siert ist die DJF im Deut­schen Feu­er­wehr­ver­band e.V.

Ansprech­partner für Rückfragen:Henrik Strate, Öffent­lich­keits­ar­beit DJF Telefon: (0171) 750 79 51E-Mail:

Uwe Danker, Bil­dungs­re­fe­rent­Te­lefon: (030) 28 88 48 813E-Mail:

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band