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Der Nachwuchs zeigte sein Können

Offenauvon Peter Klotz HSt

Wenn die Frei­wil­lige Feu­er­wehr in Offenau zu einem Fest einlädt, lässt sich die Bevölke­rung nicht lange bitten. Trotz des beschei­denen Wet­ters am Wochen­ende waren darum die Bier­ti­sche im geräumten Magazin gut gefüllt.

Die Besu­cher lobten den guten Mit­tags­tisch und spen­deten der Jugend­ab­tei­lung Bei­fall, die bei einer ein­drucks­vollen Übung zeigte, wie gut sie schon im Löschen ist.

Der Tag der offenen Tür bei der Offenauer Wehr fand diesmal aller­dings eher hinter ver­schlos­senen Türen statt. Bei dem nass­kalten Wetter waren eigent­lich nur die Kinder draußen, um mit dem kleinen Rohr in die kleinen Fenster der Übungshäuschen zu spritzen. Die Großen zogen es vor, sich von den Damen und Herren der aktiven Mann­schaft kuli­na­risch verwöhnen zu lassen.

Die Feu­er­wehr­frauen hatten tra­di­tio­nell auf ihren Mut­tertag ver­zichtet, um bei der Bewir­tung mit­zu­helfen. Dank der guten Hei­zung, des über­zeu­genden Ange­bots und der musi­ka­li­schen Umrah­mung durch Man­fred Schuh war das Magazin nicht nur beim Kame­rad­schafts-Frühschoppen gut besetzt und auch die Stim­mung war bes­tens.

Die roten Autos und die Gerätschaften standen der­weil auf dem Vor­platz und wurden all­seits bestaunt. Neben der eigenen Ausrüstung hatte Kom­man­dant Achim Klotzbücher auch die Dreh­leiter der Nach­barn aus Bad Fried­richs­hall und den großen Ven­ti­lator des Land­kreises orga­nis­siert, der in Neu­en­stadt sta­tio­niert ist.

Dieses ein­drucks­volle Gerät, das vor­wie­gend bei der Brandbekämpfung in Tun­nels ein­ge­setzt wird, kann mit 100 Pfer­destärken und einem ange­schlos­senen C-Rohr ordent­lich Wind und Regen lie­fern. Letz­terer war aber am Sonntag eh schon da und für die Ent­fer­nung der dun­kel­grauen Wolken reichte die Leis­tung nach Aus­sagen der Mann­schaft doch nicht aus.

So blieb es der Jugend­wehr mit ihrem Chef Marcus Kühn vor­be­halten, für die spek­takuläre Demons­tra­tion zu sorgen. Mit einem fast per­fekt vor­ge­tra­genen Lösch­an­griff bekamen die Nach­wuchskräfte mit drei Strahl­rohren das Feuer im heftig bren­nenden Holz­haus schnell in den Griff und ern­teten für ihre Leis­tungen ver­dienten Bei­fall.

Foto: Mit einem fast per­fekt vor­ge­tra­genen Lösch­an­griff bekamen die Nach­wuchskräfte mit drei Strahl­rohren das Feuer im heftig „bren­nenden Holz­haus“ schnell in den Griff und ern­teten für ihre Leis­tungen ver­dienten Bei­fall. (Foto: Peter Klotz)