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BF-Tag der Jugendfeuerwehr Bad Rappenau

Vom 04.05. ab 16:00 Uhr bis am 05.05.2012 eben­falls 16:00 Uhr führten die Jugend­gruppen Bab­stadt, Fürfeld, Gro­mach und Tresch­klingen der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau einen 24 Stunden Feu­er­wehrtag durch. Die Jugend­gruppen waren jeweils in den örtli­chen Feu­er­wehrhäusern sta­tio­niert.

Die Jugend­li­chen und ihrer Betreuer trafen sich in den Feu­er­wehrhäusern der jewei­ligen Abtei­lungs­wehren. Als erstes Stand die Schicht­ein­tei­lung auf dem Pro­gramm. Hier wurden die Jugend­li­chen auf die jewei­ligen Fahr­zeuge ein­ge­teilt, so dass im Ein­satz­fall das Fahr­zeug sofort ausrücken konnte, das benötigt wurde. Gerätekunde war somit das Erste, was den Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­dern ange­boten wurde. In Tresch­klingen wurde eigens eine Leit­stelle ein­ge­richtet die auch durch Jugend­liche besetzt war. Die Leit­stelle for­derte im Ein­satz­fall bei den anderen Abtei­lungen Verstärkung nach. Hier übten die Jfw-Kame­raden auch stets die 5 W-Fragen, die auch für die Abnahme der Jugend­flamme 1 benötigt werden. Im Ein­satz­fall erklang im Gerätehaus ein Gong (über ein extra ein­ge­rich­tetes Laut­spre­cher­system), dann wurde ange­sagt was anliegt und wer ausrückt. In Tresch­klingen war auch die Jugend­gruppe Bab­stadt mit unter­ge­bracht. Beide Orts­teile betreiben ohnehin gemeinsam die Jugend­ar­beit. Als erste gemein­schaft­liche Ver­an­stal­tung trafen sich alle Jugend­gruppen ab 17:00 Uhr auf dem Sport­platz in Grom­bach zum Dienst­sport. (Vol­ley­ball + Fußball). Gegen 19:00 Uhr machten sich die Jugend­gruppen wieder auf den Rückweg in die jewei­ligen Orts­teile. Wieder ange­kommen in Fürfeld rich­tete sich die dor­tige Jugend­gruppe in der Sport­halle das vorüber­ge­hende Magazin und Nacht­quar­tier ein. Mit Ein­satz­zen­trale, Schlafmöglich­keiten, Küche und Sanitären­an­lagen war das die per­fekte Über­nach­tungsmöglich­keit. Par­allel zur Ein­rich­tung der Sport­halle wurde das Abend­essen gekocht.

Kurz nach dem Essen gab es die erste Alar­mie­rung für die 1. Gruppe. Auf dem Alarmfax stand Tier­ret­tung an der Con­tai­ner­platte hinter der Tank­stelle. Ab auf das Fahr­zeug und los ging es. Dabei mussten die Jugend­li­chen ein Kuschel­tier durch Anlei­tern von Baum holen. Für die Abt. Bab­stadt + Tresch­klingen bestand der erste Ein­satz aus einem Dach­stock­brand. Hierzu wurde auf einem Wochen­end­grundstück ein Palet­ten­stapel angezündet und die Jugend­li­chen waren mit beiden LF8/6 mit einem Lösch­an­griff beschäftigt. In Grom­bach bestand der erste Ein­satz aus dem Alarm einer Brand­mel­de­an­lage. Gleich­zeitig erhielten die jugend­li­chen Kame­raden bei der Objekt­be­ge­hung durch den Werk­leiter auch eine ausführliche Infor­ma­tion zur Firma selbst.

Zwi­schen den Einsätzen hatten die Jugend­li­chen in allen Abtei­lungen Zeit für sich. Die Kame­rad­schaft wurde durch die gemein­samen Aktionen gefördert. Über einen Beamer schaut man gemeinsam eine Film an.

Nach dem kame­rad­schaft­li­chen Teil lief auch schon die 2. Alarm­serie in den Abtei­lungen ein. Die Jugend­gruppe Fürfeld war mit einen Flächen­brand beim Aus­sied­lerhof Klaus Rein­hardt beschäftigt. Grom­bach hatte mit einem Brand auf einem Gar­ten­grundstück zu kämpfen und Bab­stadt und Tresch­klingen hatten für die Ein­satz­lage eine Was­ser­ver­sor­gung aus offenem Gewässer auf­zu­bauen. Nach den Einsätzen wurde jeweils eine kurze Ein­satz­be­spre­chung durchgeführt, damit die Jugend­li­chen wissen, was sie gut bzw. besser machen können. Danach ging es weiter mit dem gemütli­chen Teil, Film schauen, mit den Freunden abhängen und Spaß haben. Teil­weise wurde auch die Nacht­ruhe mit Einsätzen unter­bro­chen. Gegen 2:30 Uhr war z. B. die nächste Alar­mie­rung BMA Mondi für die Abt. Fürfeld ange­kommen. Leider wurde die Nacht­ruhe ein zweites Mal gestört und zwar um 6:00 Uhr mit Alar­mie­rung Ölspur am Con­tai­ner­platz. Nachdem die Ölspur erfolg­reich besei­tigt wurde, kam die Mann­schaft wieder zurück in die Sport­halle. Einige legten sich wieder hin, andere halfen das Frühstück vor­zu­be­reiten.

Nach dem gemein­samen Frühstück, ging es im Rahmen der Aus­bil­dung um Kno­ten­kunde und all­ge­meine Arbeits­einsätze. Ein paar Jugend­liche beschäftigten z. B. mit dem Aufbau von Pavil­lion´s, kenn­zeich­neten die Ein­zel­teile so, dass die Ein­zel­teile ein­deutig einem Pavil­lion zuge­ordnet werden konnten. Um 10:00 Uhr kam für alle Abtei­lungen ein gemein­samer Alarm zur Per­so­nen­suche in einem Waldstück. Nach diesem Ein­satz wurde in den Feu­er­wehrhäusern wieder der Nor­mal­zu­stand her­ge­stellt bevor es kurz vor 13:00 Uhr zur gemein­samen Mit­tags­pause und gleich­zei­tigen Abschluss­ver­an­stal­tung nach Grom­bach ging. Am Ende wurde dann noch ein gemein­sames Foto aller Abtei­lungen mit allen betei­ligt Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­dern und allen ein­ge­setzten Fahr­zeugen gemacht.

Bei der Abtei­lungs­wehr Fürfeld betei­ligten sich 13 Jugend­liche, die von 5 Betreuern geführt wurden. 22 Jugend­liche der Abtei­lungen Bab­stadt + Tresch­klingen wurden von 10 Betreuern ver­sorgt und in Grom­bach waren es eben­falls 13 Jugend­feu­er­wehr­mit­glieder mit 3 Betreuern. Die Jugend­feu­er­wehr­mit­glieder und ihre Betreuer traten um 16:00 Uhr den Heimweg an. Alle waren zufrieden und stolz, die gestellten Auf­gaben gut bewältigt zu haben. Allen war aber auch der feh­lende Schlaf deut­lich anzu­merken.

Die Führung der Feu­er­wehr Bad Rap­penau bedankt sich auf diesem Weg bei allen Betreuern und den unterstützenden Kame­raden der Ein­satz­ab­tei­lung, ohne deren Mit­hilfe solch erleb­nis­reiche 24 Stunden nicht zu gestalten gewesen wäre. Außerdem möchte sich die Feu­er­wehrführung auch bei dem Orga­team bedanken, auf deren Grund­lage ein jeweils ähnli­cher Dienst­ab­lauf gestaltet werden konnte. Aber vor allem bedanken wir uns bei den Jugend­li­chen aller betei­ligten Abtei­lungen, die ihre Frei­zeit opferten um einen 24-Stunden-Feu­er­wehr­alltag zu absol­vieren. Alle Betreuer emp­fanden das Lachen in den Gesich­tern und den Spaß, den sie während dieser 24 Stunden erleben konnten als Entschädigung für jede Minute und jeden Nerv den die Vor­be­rei­tung gekostet hatte. Danke euch allen für einen großartige 24h-Feu­er­wehr­alltag! Über eine Wie­der­ho­lung wird schon nach­ge­dacht.