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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Schwaigern

Schwaigernvon Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Bei einer 12 Stunden-Schicht wollten die wollten die Smo­ke­jumper (Alters­gruppe 10 - 14 Jahre) der Jugend­feu­er­wehr Schwai­gern wieder einmal erleben, wie der Dienst bei einer Berufs­feu­er­wehr aus­sieht.

Schicht­be­ginn war am Samstag um 8 Uhr, und wie bei der Berufs­feu­er­wehr üblich wurde zunächst die Ein­tei­lung auf die ein­zelnen Fahr­zeuge vor­ge­nommen sowie die Regu­la­rien für die Schicht bespro­chen. Danach gingen die Jugend­li­chen zu den Fahr­zeugen, auf denen sie ein­ge­teilt waren und überprüften die Ausrüstung auf Vollständig­keit und Funk­ti­onsfähig­keit. Daran schloss sich eine prak­ti­sche Unter­richts­stunde an.

Wenig später dann der erste Alarm. Nach starken Regenfällen stand der Keller eines Wohn­hauses in der Zep­pe­lin­strasse unter Wasser. Mit einer Tauch­pumpe konnte dieses abge­pumpt werden.

Die Mit­tags­pause ver­lief ohne irgend­eine Störung. Erst kurz nach 14 Uhr musste man wieder ausrücken. Im Mas­sen­ba­cher Indus­trie­ge­biet war es zu einem Ver­kehrs­un­fall gekommen. Die Fah­rerin eines Klein­trans­por­ters war gegen eine Mauer geprallt. Aus dem Fahr­zeug liefen Betriebs­stoffe aus, die Fah­rerin war in ver­wirrtem Zustand von der Unfall­stelle weg­ge­laufen. Während die Besat­zung des HLF 20 den Brand­schutz sicher­stellte und die aus­ge­lau­fenen Betriebs­stoffe mit Bin­de­mittel auf­nahm, suchte die Besat­zung des LF 8 das Umfeld der Umfall­stelle nach der ver­missten Fah­rerin ab. Sie konnte nicht weit ent­fernt am Rande eines Feldes gefunden und dem Ret­tungs­dienst überg­eben werden.

Kaum auf der Wache blieb trotz Hitze nur wenig Zeit, um sich bei einem kühlen Eis zu erholen. An einem Gebäude musste man eine Person über Lei­tern gerettet werden.

Und wieder blieb nur wenig Zeit zum erholen. In der Nähe des Aus­sied­ler­hofes von Alfred Muth galt es einen aus­ge­dehnter Flächen­brand zu löschen. Während vom HLF 20 aus der Lösch­an­griff auf­ge­baut wurde, mussten die Besat­zungen des LF 8 und SW 1000 eine rund 300 m lange Was­ser­ver­sor­gung vom nächsten Hydrant auf­ge­baut werden. Als die Lei­tung stand konnte der Flächen­brand unter Ein­satz von 3 C-Rohren gelöscht werden.

Das gemein­same Abend­essen run­dete den Dienst ab, bevor um 20 Uhr die Ein­satz­be­reit­schaft wieder an die Kame­ra­dinnen und Kame­raden der Ein­satz­ab­tei­lung überg­eben wurde.

Bild 1 + 2: ein Flächen­brand muss gelöscht werden

Bild 3: nach Dienst­be­ginn erfolgt die Fahr­zeugüber­nahme

Bild 4: Aus­bil­dung

Bild 5: Per­so­nen­suche nach Ver­kehrs­un­fall