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"Berufsfeuerwehrtag" der Jugendfeuerwehr Brackenheim

Brackenheimvon Michael Mayer, Feuerwehr Brackenheim

Vom 18.11. bis zum 19.11. fand der „Berufs­feu­er­wehrtag“ der Jugend­feu­er­wehr statt. Hierbei simu­lierten wir mit einer Gruppe unserer Jugend­li­chen eine Schicht der Berufs­feu­er­wehr im Gerätehaus Bra­cken­heim und fuhren zu ver­schie­denen Übungen (im nach­fol­genden „Einsätze“ genannt).

Von den abwechs­lungs­rei­chen „Einsätzen“, zu denen wir mit dem Haus­alarm gerufen wurden, möchte ich zwei näher erläutern: am Sonn­tag­morgen wurden wir zu einem „Unfall“ gerufen, bei dem eine Person (Puppe) zwi­schen einem Traktor und einem Baum ein­ge­klemmt war. Diese wurde dann mit­hilfe eines Mehr­zweck­zuges (eine Art Fla­schenzug) im Hand­be­trieb befreit. Die Jugend­li­chen waren echt begeis­tert, dass man so einen großen Traktor rein mit Mus­kel­kraft und dem Seil­system bewegen kann. Am Mittag ging es spek­takulär weiter. Zum Bir­kenhof in Meims­heim alar­miert hieß es zwei Per­sonen aus einer ver­rauchten (Bühnen­nebel) Halle zu retten und zwei wei­tere Ver­unglückte über die Steck­leiter zu befreien. Da der Hof nicht ans Hydranten-Netz ange­schlossen ist, musste das Löschwasser über eine lange Lei­tung von einem Teich geholt werden. Unterstützt wurden wir bei diesem auf­wen­digen Ein­satz von der Jugend­feu­er­wehr Bönnig­heim. Vielen Dank an Familie Sig­loch für diese tolle Übungsmöglich­keit und dem leckeren anschließendem Mit­tag­essen.

Das Ein­satz­spek­trum reichte wei­terhin über das Löschen von Lager­feuern, Retten einer ver­un­fallten Person auf einer Bau­stelle, einem Forst­un­fall, Besei­ti­gung einer „Ölspur“ und vielem mehr. Natürlich dürfte auch ein Fehl­alarm an der Brand­mel­de­an­lage im alten Kran­ken­haus nicht fehlen.

Außer den Einsätzen galt es wie bei der echten Berufs­feu­er­wehr auch ver­schie­dene Übungen und Theo­rie­stunden durchzuführen, das Essen vor­zu­be­reiten und das Gerätehaus sauber zu halten.

Vielen Dank an die gute Truppe der Jugend­li­chen, welche die durchaus anspruchs­vollen „Einsätze“ her­vor­ra­gend gemeis­tert hat, an die Betreuer und Helfer aus Reihen der Aktiven Kame­raden, die viel Zeit auf­brachten sowie an die Führung der Feu­er­wehr, dass wir das Gerätehaus das Wochen­ende über in Beschlag nehmen und auch die großen Fahr­zeuge nutzen durften. Müde, aber den­noch sehr glücklich konnten wir sonn­tags unsere „Schicht“ beenden und freuen uns auf einen wei­teren Berufs­feu­er­wehrtag in zwei Jahren.