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Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Untereisesheim

Untereisesheimvon Els Schöpe, Feuerwehr Untereisesheim

In den Jugend­feu­er­wehren erfreuen sich Berufs­feu­er­wehr­tage, auch 24-Stun­den­dienste genannt, immer größerer Beliebt­heit.

Hierbei sollen die Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr einmal einen, wenn auch gestellten, Ein­blick in das Leben und Arbeiten von Berufs­feu­er­wehrmännern oder -frauen bekommen.

So fand im Oktober auch bei der Jugend­feu­er­wehr Unter­ei­sesheim ein sol­cher Dienst statt.

Begonnen wurde gegen 10:00 Uhr mit dem Einrücken in das Feu­er­wehr­ma­gazin, dem Ein­richten der Schlafplätze und der Ein­tei­lung der Mann­schaften.

Bereits eine Stunde später schrillten die Alarm­glo­cken zum ersten Mal. Der erste Ein­satz: Brand eines Papier­korbes im Gewer­be­ge­biet „Kress­graben". Dieser wurde erfolg­reich „bekämpft".

Anschließend musste der zwi­schen­zeit­lich auf­ge­tre­tene Hunger gebändigt werden. Es hieß also: Mann­schafts­ver­pfle­gung mit 5 kg Spa­getti. Nach dem gemein­samen Essen und einer kurzen Pause war theo­re­ti­scher Unter­richt im Schu­lungs­raum ange­sagt.

Aber bereits gegen 15:00 Uhr hieß es wieder Ausrücken zum nächsten Ein­satz. Jetzt galt es, einen Rad­fahrer zu retten, der unter einen Anhänger gerutscht war. Auch diese Auf­gabe wurde mit Bra­vour gemeis­tert.

Wei­tere Übungen über den Tag ver­teilt waren ein Con­tai­ner­brand an der Fran­ken­halle, ein Papier­korb­brand am Hölderlin-Kin­der­garten und als großes Finale gedacht, gegen Mit­ter­nacht ein Holz­pal­let­ten­brand auf dem Park­platz beim Klein­tierzüchter­verein.

Als dieser letzte Brand gelöscht und die Spuren besei­tigt waren, dachte jeder nur noch an Nacht­ruhe. Diese wurde jedoch gegen 04:00 Uhr jäh unter­bro­chen, als über Telefon eine Ölspur im Gewer­be­ge­biet gemeldet wurde. Also noch­mals raus aus den Betten und rein in die Feu­er­wehr­klei­dung.

Beim Aus­bringen des Ölbin­ders und anschließendem Auf­keh­rens des gebun­denen Öls sah man dann doch den einen oder anderen müde auf den Besen gelehnt.

Aber auch nach Been­di­gung dieses Ein­satzes war an Aus­schlafen nicht mehr zu denken. Gegen 08:00 Uhr war Auf­stehen ange­sagt, da um 09:30 Uhr der diesjährige Ern­te­dank­umzug star­tete und die Jugend­feu­er­wehr daran teil­nehmen sollte.

Bei der anschließenden Abschluss­be­spre­chung konnte man dann in viele müde aber glückliche Gesichter bli­cken.

Auch die Ver­ant­wort­li­chen zogen eine posi­tive Bilanz des 1. Berufs­feu­er­wehr­tages in Unter­ei­sesheim und stimmten mit den Jugend­li­chen darin überein, dass es nicht der letzte gewesen sein soll.