QR-Code zur Seite

Ausflug der Jugendfeuerwehr Möckmühl am 23.11.2008 nach Stuttgart

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

Früh am Sonn­tag­morgen, ging es los! Mit dem Zug fuhren wir, 35 Jugend­liche und 8 Jugend­be­treuer, nach Stutt­gart. Dort ange­kommen, mussten wir uns beeilen, denn unser Zug hatte bereits 10 Minuten Verspätung und wir wollten die S-Bahn zum Flug­hafen nicht ver­passen! Nach einem zügigen Fußmarsch haben wir die S-Bahn noch erreicht. Der erste Höhepunkt stand vor uns, die Besich­ti­gung der Flug­ha­fen­feu­er­wehr Stutt­gart. Am Ter­minal 4 wurden wir vom Flug­ha­fen­feu­er­wehr­per­sonal emp­fangen und in die Sicher­heits­be­stim­mungen ein­ge­weiht. Unsere Rucksäcke mit Getränken und Essen durften wir nicht mit in den Sicher­heits­be­reich nehmen. Es hieß, ent­weder alle Fla­schen leer trinken oder weg werfen. Glückli­cher­weise erwies sich unser Kamerad Martin Uebele bereit, auf die Führung zu ver­zichten und auf die Rucksäcke auf­zu­passen. Dafür noch­mals ein Großes Dan­keschön von uns an Ihn!

Danach ging es dann weiter zu den Sicher­heits­kon­trollen, wo auch wir genau­es­tens kon­trol­liert wurden. Ab jetzt befanden wir uns im Sicher­heits­be­reich des Flug­ha­fens. Für uns stand der Mann­schafts­trans­portbus (MTB) der Flug­ha­fen­feu­er­wehr bereit mit dem wir zur Feu­er­wache gefahren wurden. Auf der Fahrt dorthin konnten wir trotz dichten Schnee­falls einige Flug­zeuge starten und landen sehen.

Von den Fahr­zeugen, die das Roll­feld schnee­frei machten, waren wir begeis­tert. Außerdem sahen wir noch dass einige Flug­zeuge ent­eist wurden, um sie für den bevor­ste­henden Start flug­be­reit zu machen. An der Feu­er­wache ange­kommen, wurde uns in der Ein­gangs­halle das Gebäude, sowie die unter­schied­li­chen Ein­satz- u. Auf­ga­ben­ge­biete der Flug­ha­fen­feu­er­wehr erklärt. Dann ging es weiter in die Fahr­zeug­halle wo wir die großen Ein­satz­fahr­zeuge anschauten. Wir staunten! Die rie­sigen Flug­ha­fenlöschfahr­zeuge (FLF) werden von nur zwei Mann gefahren und bedient! Die Fahr­zeuge haben 1.000 PS und die ein­ge­baute Pumpe noch­mals zusätzlich 500 PS, was für eine Leis­tung! Wir schauten uns auch die wei­teren Fahr­zeuge, wie Ein­satz­leit­fahr­zeuge, wei­tere Löschfahr­zeuge und auch Ret­tungs­fahr­zeuge an, sogar ein Ret­tungs­trep­pen­fahr­zeug war in der Fahr­zeug­halle zu bewun­dern.

Wir waren sehr über­rascht, welche Auf­gaben die Flug­ha­fen­feu­er­wehr neben den Haupt­auf­gaben Flug­ha­fen­brand­schutz und Tech­ni­scher Hil­fe­leis­tung noch alles hat. Zum Bei­spiel ist der Win­ter­dienst auf dem Flug­ha­fengelände, ins­be­son­dere auf den Roll­bahnen, Auf­gabe der Feu­er­wehr. Die Flug­ha­fen­feu­er­wehr fährt auch Einsätze außerhalb des Flug­ha­fengeländes, z.B. bei Ver­kehrsunfällen auf der nahe gele­genen Auto­bahn A 8.Nach dem Grup­pen­bild durften zwei Jugend­liche, mit einem der 1.000 PS starken Flug­ha­fenlöschfahr­zeuge, eine Runde auf dem Vor­platz der Feu­er­wehr mit­fahren. Was für ein Erlebnis. Nach sehr vielen inter­es­santen Infor­ma­tionen wurden wir wieder mit dem MTB zurück zum Flug­ha­fengebäude gefahren.

Nach einer kurzen Ves­per­pause am Flug­hafen, ging es mit der S-Bahn weiter zu unserem nächsten Ziel, das Mer­cedes-Benz-Museum in Bad Cann­statt. Nach Abgabe der Jacken und Taschen bekam jeder ein elek­tro­ni­sches Führungsgerät am Ein­gang. Wir fuhren mit dem Aufzug hinauf, in Ebene 8, wo die Ende­ckungs­reise in die Mer­cedes-Welt begann. Jeder erkun­dete selbständig 2 Stunden lang die Geschichte des Auto­mo­bils von der Erfin­dung des ersten Motor­fahr­zeugs bis hin zu den Zukunfts­vi­sionen der Auto­mo­bil­welt. Wir sahen Autos, Omni­busse und Last­kraft­wagen aus allen Epo­chen der Auto­mo­bil­ge­schichte. Auch die bekannten Mer­cedes-Renn­wagen, besser bekannt unter dem Namen Sil­ber­pfeile, waren im Museum zu bestaunen.

Wir erfuhren, wie der Name Mer­cedes ent­stand und wie der Kotflügel zu seinem Namen kam. Es war für uns alle eine sehr infor­ma­tive Ent­de­ckungs­reise durch die Auto­mo­bil­ge­schichte. Mit vielen inter­es­santen Infor­ma­tionen und großartigen Eindrücken, die wir bei der Flug­ha­fen­feu­er­wehr und im Mer­cedes-Benz Museum mit­ge­nommen hatten, traten wir die Heim­reise an. Als der Zug pünkt­lich in Möckmühl ein­fuhr, war für uns ein wirk­li­cher toller Aus­flug­stag in Stutt­gart zu Ende.