QR-Code zur Seite

Altpapiersammlung sichert Finanzierung der Jugendfeuerwehr Langenbrettach

Langenbrettachvon Martin Friedl, Feuerwehr Langenbrettach

Trotz der kalt-feuchten Wit­te­rung haben sich am Samstag pünkt­lich um 9 Uhr 12 Jugend­liche und 6 Betreuer am Feu­er­wehr­haus im Orts­teil Bret­tach ein­ge­funden um bei der zweiten Alt­pa­pier­samm­lung der Jugend­feu­er­wehr Lan­gen­bret­tach in diesem Jahr mit anzu­pa­cken und Geld für die Jugend­feu­er­wehr­kasse zu erar­beiten.

Die Jugend­feu­er­wehr Lan­gen­bret­tach pro­fi­tiert dabei von den gestie­genen Roh­stof­ferlösen. Schon zum Jah­res­be­ginn hat der Land­kreis die Vergütung je Tonne gesam­melten Alt­pa­piers erhöht. Neben der jährli­chen Christ­baum­samm­lung im Orts­teil Lan­gen­beu­tingen und einem Zuschuss der Gemeinde sind die beiden Alt­pa­pier­samm­lungen die Haupt­ein­nah­me­quelle der vor 4 Jahren gegründeten Jugend­feu­er­wehr. " Ohne die Bret­ta­cher, die Ihr Alt­pa­pier für uns auf­heben und am Sam­meltag bereit­stellen, müssten wir für viele Aktionen, wie zum Bei­spiel Hal­len­bad­be­suche und Berufs­feu­er­wehrtag von den Jugend­li­chen Geld ein­sam­meln. So können wir diese Unkosten aus unserer Kasse bestreiten." erzählt Jugend­wartin Carolin Söhner. Auch die beiden Jugend­frei­zeiten in Ehn­ingen und Beil­stein, konnten dank der Ein­nahmen aus den Samm­lungen stark bezu­schusst werden. Jugend­liche aus allen sozialen Schichten sollen bei der Jugend­feu­er­wehr mit­ma­chen können. Jugend­wartin Caro­lini Söhner: "Wir wollen bei der Jugend­feu­er­wehr ein attrak­tives Pro­gramm bieten, ohne dass den Fami­lien der Jugend­li­chen dadurch größere Unkosten ent­stehen." Des­halb freuen sich die Jugend­li­chen über jedes Zei­tungspäckchen am Straßenrand, auch wenn sie beim Auf­laden trotz der Kälte ins Schwitzen kommen. "Die stei­genden Mengen, zeigen uns, dass sich die Wer­bung für die Samm­lung im Vor­feld gelohnt hat." sagt Kas­sen­wart Günter Muth. Samm­lungs­leiter Rico Wendt ergänzt: "Von Lan­gen­bret­ta­cher Feu­er­wehr­ka­me­raden haben wir für die Samm­lung drei Schlepper mit Anhängern zur Verfügung gestellt bekommen." Ohne diese Unterstützung wäre die ganze Samm­lung nicht durchführbar so Wendt weiter. Auch der etwas außerhalb gele­gene Abla­de­platz, auf dem Gelände der Firma "Seiter-Rent" sei ein Glücks­fall. Dank einer Rampe kann das Alt­pa­pier von den Anhängern direkt in die unter­halb ste­henden Con­tainer geworfen werden.

Nach dem Ende der Samm­lung stärken sich die Helfer dann mit Maul­ta­schen in Feu­er­wehr­haus.