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24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Brackenheim - Realistische Einsätze und starke Teamarbeit

Brackenheimvon Michael Mayer, Feuerwehr Brackenheim

Ein ereig­nis­rei­ches Wochen­ende erlebte die Jugend­feu­er­wehr Bra­cken­heim am 18. und 19. Oktober 2025 bei ihrer tra­di­tio­nellen 24-Stunden-Übung. Während des Bereit­schafts­dienstes wurden die Jugend­li­chen mit zahl­rei­chen rea­lis­tisch nach­ge­stellten Ein­satz­sze­na­rien kon­fron­tiert, die vom Suchen und Retten ver­misster Per­sonen bis hin zu tech­ni­schen Hil­fe­leis­tungen und Brand­einsätzen reichten.

Der erste Ein­satz führte die Nach­wuchs­feu­er­wehr­leute bereits am Sams­tag­morgen zur Burg Neip­perg, wo ein ver­misstes Tier nach kurzer Suche über eine Steck­leiter gerettet wurde. Kurz darauf ging es weiter in den Wald beim Hörnle in Dürren­zim­mern, wo eine ver­letzte Person mit­hilfe einer Schleif­korb­trage aus unweg­samem Gelände befreit werden musste.

Beson­deres Geschick war anschließend bei einer tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung auf dem Gelände der Firma AMOS gefragt: Zwei ein­ge­klemmte Per­sonen – eine unter einem Abroll­con­tainer, die andere unter einer schweren Kiste – mussten mit­hilfe hydrau­li­scher Ret­tungsgeräte befreit werden. Die Jugend­feu­er­wehr bedankt sich herz­lich bei der Firma AMOS für die Unterstützung und die Bereit­stel­lung des Übungs­ob­jekts.

Am Nach­mittag standen meh­rere Brand­einsätze auf dem Übungs­plan. In Meims­heim wurde ein Flächen­brand bekämpft, und am Mönchs­bergsee galt es, einen Sperrmüllbrand zu löschen. Dabei erfolgte die Was­ser­ent­nahme direkt aus dem See. Auch ein gemel­detes Lager­feuer sowie ein Fehl­alarm einer Brand­mel­de­an­lage im Kran­ken­haus Bra­cken­heim wurden erfolg­reich abge­ar­beitet.

Der Höhepunkt der Übung folgte am Sonn­tag­morgen in Boten­heim: Eine unklare Rauch­ent­wick­lung in einem Wohn­haus stellte sich als Kel­ler­brand heraus, der das gesamte Gebäude ver­raucht hatte. Zur Unterstützung wurde die Jugend­feu­er­wehr Clee­bronn nach­alar­miert. Gemeinsam gelang es, meh­rere Per­sonen zu retten und den Brand erfolg­reich zu löschen.

Nach Abschluss aller Einsätze kehrten die Jugend­li­chen zurück ins Feu­er­wehr­haus, wo ein gemein­sames Mit­tag­essen den gelun­genen Abschluss des Bereit­schafts­dienstes bil­dete. Zwi­schen den Einsätzen blieb zudem Zeit für Team­buil­ding-Aktivitäten und klei­nere Übungs­ein­heiten, die den Zusam­men­halt und die Ein­satz­be­reit­schaft weiter stärkten.

Die Jugend­feu­er­wehr Bra­cken­heim bedankt sich herz­lich bei allen Unterstütze­rinnen und Unterstützern, die ihre Örtlich­keiten zur Verfügung gestellt und damit wesent­lich zum Erfolg der Übung bei­getragen haben.