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14 Jugendfeuerwehrwarte haben den "Grundlehrgang 2" in Beilstein erfolgreich abgeschlossen

Landkreis Heilbronnvon Andreas Rudlof

Damit die Jugend­feu­er­wehr­angehörigen vor Ort eine opti­male Betreuung erfahren können und ihnen eine inter­es­sante sowie abwechs­lungs­reiche Jugend­ar­beit präsen­tiert werden kann, ist zuvor eine qua­li­tativ hoch­wer­tige Aus­bil­dung der Jugend­feu­er­wehr­warte und -betreuer not­wendig.Das nötige "Rüstzeug" für eine frucht­bare Jugend­ar­beit erhalten diese nach dem der­zeit gültigen Lehr­gangs­kon­zept der Jugend­feu­er­wehr Baden-Württem­berg in zwei Stufen. Im Regel­fall werden dabei auf Land­kreis­ebene die Grund­lehrgänge der Stufen 1 und 2 durchgeführt.

Einen zwei Tage dau­ernden "Grund­lehr­gang 2" besuchten nun ins­ge­samt 14 ange­hende Jugend­feu­er­wehr­warte aus dem Land­kreis Heil­bronn mit Erfolg in Beil­stein. Unter der Lei­tung des stell­ver­tre­tenden Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr­wartes Markus Hees wurden den Lehr­gangs­teil­neh­mern inter­es­sante und - für die tägliche Arbeit mit den Jugend­li­chen wert­volle - Infor­ma­tionen ver­mit­telt.

Im Mit­tel­punkt des Grund­lehr­ganges 2 steht die Aus­ar­bei­tung von Pro­jekten, zum Bei­spiel eines Zelt­la­gers, einer mehrtägigen Rad­tour oder einer Hütten­frei­zeit, welche die Teil­nehmer selbst "orga­ni­sieren" müssen. Nach der Vor­stel­lungs­runde zu Lehr­gangs­be­ginn muss - quasi als Wie­der­ho­lung zum "Grund­lehr­gang 1" - eine Auf­gabe gelöst werden: Ent­weder müssen die Teil­nehmer "zehn gol­dene Regeln der Jugend­ar­beit" in der Form einer Wand­zei­tung auf­stellen oder die Eigen­schaften des "idealen Jugend­lei­ters" in einer Skizze dar­stellen. Wenn dieser Lehr­gangs­part abge­ar­beitet ist, werden an die Teil­nehmer ver­schie­dene Pro­jekt­auf­gaben ver­geben.

Dabei müssen Themen wie die Finan­zie­rung (Zuschüsse aus dem Lan­des­ju­gend­plan, Erschließung eigener Geld­quellen, Selbst­kosten der Teil­nehmer usw.), Auf­sichts­pflicht und Haf­tung, Pro­gramm­ge­stal­tung und vieles mehr bear­beitet werden. Hierfür wird zumeist der Rest des ersten sowie der Vor­mittag des zweiten Lehr­gangs­tages benötigt. Ab dem Nach­mittag des zweiten Tages müssen von den ange­henden Jugend­feu­er­wehr­warten - je nach The­men­vor­gabe des Lehr­gangs­lei­ters - ver­schie­dene klei­nere Pro­jekte erar­beitet und gege­be­nen­falls an Ort und Stelle durchgeführt werden. Dazwi­schen müssen ver­schie­dene Spiele zur Auf­lo­cke­rung und Demons­tra­tion durch­laufen werden. Zur Lösung der gestellten Auf­gaben sollen die Teil­nehmer im wesent­li­chen metho­di­sche Ele­mente wie Einzel- und Grup­pen­ar­beit, Brain­stor­ming sowie Vor­trag und Dis­kus­sion kennen lernen und dann wissen, wie diese später in der Praxis richtig ein­zu­setzen sind.

Zum Abschluss des Lehr­ganges hatte Markus Hees den Teil­neh­mern als "beson­dere Auf­gabe" die Durchführung eines his­to­ri­schen Lösch­an­griffs auf­er­legt. Dabei müssten sie eine alte Hand­druck­spritze benutzen und ver­su­chen, schnellstmöglichst Wasser auf die ein­ge­setzten Rohre zu geben sowie natürlich den Druck auf den Schläuchen zu halten.

Nach dieser "schweißtrei­benden Aktion" konnte Lehr­gangs­leiter Markus Hees fol­genden Feu­er­wehr­angehörigen zum erfolg­reich abge­schlos­senen "Grund­lehr­gang 2" gra­tu­lieren: Tobias Frank (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bra­cken­heim), Björn Dech (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Eppingen, Abtei­lung Elsenz), Dominik Veith (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Eppingen, Abtei­lung Rohr­bach), Hans-Peter Rensky (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen), Jens Lang­hein­rich (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach, Abtei­lung Ober­hein­riet), Thomas Buksch (Frei­wil­lige Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach, Abtei­lung Unter­hein­riet), Edgar Buster, Helmut Sinn, Sebas­tian Hübner (alle Frei­wil­lige Feu­er­wehr Wüstenrot, Abtei­lung Stan­gen­bach), Michael Bekh, Claus-Dieter Tauch (beide Frei­wil­lige Feu­er­wehr Zaber­feld), Carsten Götz, Flo­rian Kenn­gott und Marco Wetz­stein (alle Frei­wil­lige Feu­er­wehr Zaber­feld, Abtei­lung Leon­bronn).