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von Medienteam KFV Heilbronn

Tro­ckene Vege­ta­tion und hohe Tem­pe­ra­turen: Bei den aktu­ellen Wit­te­rungs­verhältnissen genügt in vielen Berei­chen Deutsch­lands bereits eine fahrlässig weg­ge­wor­fene, glim­mende Ziga­rette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vege­ta­ti­onsbrände können sich rasend schnell aus­breiten“, warnt Hartmut Ziebs, Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV). „In den ver­gan­genen Tagen sind viele Feu­er­wehren bereits bei Waldbränden im Ein­satz gewesen – häufig ehren­amt­lich aus ihrer Frei­zeit oder dem Beruf heraus. Für dieses Enga­ge­ment danke ich!“, ergänzt Ziebs.

Die Feu­er­wehr gibt fünf Tipps zum Ver­meiden von Bränden:

  • Werfen Sie keine Ziga­retten oder andere bren­nende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahr­zeug! Schnell kommt es zu einem Böschungs­brand an Auto­bahnen und anderen Straßen.
  • Lassen Sie nie­mals Fahr­zeuge mit heißen Abgas­an­lagen auf tro­ckenen Fel­dern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vege­ta­tion daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahr­zeug­boden lie­genden Kata­ly­sa­toren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahr­zeuge mit der Abgas­norm Euro VI. Werden diese in den Rege­ne­ra­ti­ons­modus geschaltet, können sehr hohe Tem­pe­ra­turen auf­treten.
  • Beachten Sie auf jeden Fall das in vielen Wäldern gel­tende Rauch­verbot!
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür aus­ge­wie­senen Plätzen. Respek­tieren Sie Ver­bote zum Bei­spiel in Wald­brand gefährdeten Gebieten.
  • Melden Sie Brände oder Rauch­ent­wick­lungen sofort über Notruf 112. Hin­dern Sie Ent­ste­hungsbrände durch eigene Löschver­suche an der wei­teren Aus­brei­tung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band