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Freitag der 13. - Bundesweiter Rauchmeldertag am 13. Juni

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Ein Rauch­melder ist der beste Lebens­retter in Ihrer Woh­nung: Vor allem nachts werden Brände in Pri­vat­haus­halten zur tödli­chen Gefahr, denn im Tief­schlaf riecht der Mensch nichts. Schon drei Atemzüge hoch­gif­tigen Brand­rauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersti­cken.

Der laute Alarm des Rauch­mel­ders warnt auch im Schlaf recht­zeitig vor der Brand­ge­fahr und gibt den nötigen zeit­li­chen Vor­sprung, sich in Sicher­heit zu bringen und die Feu­er­wehr zu alar­mieren.

Jeden Monat sterben in Deutsch­land immer noch rund 30 Men­schen durch Brände, die meisten von ihnen an einer Rauch­ver­gif­tung. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, son­dern der Brand­rauch. Bereits eine Lun­genfüllung mit Brand­rauch kann irrever­sible körper­liche Schäden ver­ur­sa­chen. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist im Gegen­satz zur landläufigen Mei­nung nicht nur Fahrlässig­keit: Sehr oft lösen auch tech­ni­sche Defekte Brände aus.

Seit nun 25 Jahren unterstützen Feu­er­wehren die Initia­tive „Rauch­melder retten Leben“. Mit dem bun­des­weiten Rauch­mel­dertag am Freitag, den 13. Juni, sollen die Geräte wieder mehr in den Vor­der­grund gerückt werden.

Was tun, wenn’s brennt? Das rich­tige Ver­halten im Brand­fall

Rauch­melder sind mitt­ler­weile ich allen Bun­desländern Pflicht. Doch die wenigsten Men­schen haben einen Plan, wie sie bei einem über­ra­schenden Brand in der Woh­nung richtig reagieren sollen. Vor allem nachts, wenn man durch den Alarm des Rauch­mel­ders aus dem Schlaf gerissen wird, gilt es schnell zu reagieren. In der Regel hat man nach Auslösen des Rauch­mel­ders nämlich nur 120 Sekunden Zeit, sich in Sicher­heit zu bringen. Hinzu kommt, dass ein Brand­fall ein höchst erschre­ckendes Erlebnis und von den Betrof­fenen man­gels Erfah­rung auch nicht ein­zuschätzen ist. Daher wird von der Feu­er­wehr drin­gend emp­fohlen, sich vorher mit der ganzen Familie darüber Gedanken zu machen.

Auf der Basis einer vom Gemein­samen Aus­schuss Brand­schutz­aufklärung/Brand­schutz­er­zie­hung des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes und der Ver­ei­ni­gung zur Förde­rung des Deut­schen Brand­schutzes soll die Bevölke­rung daher über das rich­tige Ver­halten im Brand­fall auf­geklärt werden.