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von Medienteam KFV Heilbronn

Ultra­leicht­flug­zeuge eröffnen den Flug­sport für ein breites Publikum. Im All­ge­meinen ist die Luft­fahrt sehr sicher, was nur geringe Unfall­zahlen belegen.Wenn es jedoch zu einem Unfall kommt, ist mit sehr schwer­wie­genden Kon­se­quenzen zu rechnen. Aus diesem Grund gibt es für Ultra­leicht­flug­zeuge ein soge­nanntes Gesamt­ret­tungs­system. Hierbei kann der Pilot in einer Not­lage einen Ret­tungs­fall­schirm mit einer Rakete abschießen, an wel­chem dann das gesamte Flug­zeug samt Insassen zu Boden sinken kann.

Auch für die Feu­er­wehr ist ein Flug­un­fall ein nicht alltägli­cher Ein­satz. Neben den all­ge­meinen Gefahren (Glas­splitter, scharfe Teile, aus­tre­tende Betriebs­stoffe etc.), mit denen bei einer tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung meist zu rechnen ist, exis­tiert bei Ultra­leicht­flug­zeugen eine wei­tere bisher kaum bekannte Gefahr - die Gefahr eines nicht ausgelösten Gesamt­ret­tungs­sys­tems.

Die Lan­des­feu­er­wehr­schule Baden-Württem­berg hat mit Hin­blick auf diese erheb­liche zusätzliche Gefahr eines nicht­ausgelösten Gesamt­ret­tungs­sys­tems eine Emp­feh­lung für das Vor­gehen bei ver­unglückten Ultra­leicht­flug­zeugen erar­beitet.

Quelle: Lan­des­feu­er­wehr­schule Baden-Württem­berg