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Sechs Einsätze in zwei Tagen

Einsatz der Feuerwehren Neckarsulm, Bad Friedrichshall, Erlenbach, Gundelsheim, Oedheim und HeilbronnZusammenfassung mehrerer Einsätze am von Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Neckarsulm

Zu sechs Einsätzen an zwei Kalen­der­tagen wurde die Feu­er­wehr Neckar­sulm am Dienstag, 2.12.25 & Mitt­woch, 3.12.25 alar­miert:

eCall am 2.12.25, 6.58 Uhr:

Die Feu­er­wehr Neckar­sulm wurde in den Mor­gen­stunden zu einem ausgelösten eCall auf die B 27 in den Bereich des Kreu­zungs­bau­werks Süd alar­miert. Nach einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Pkw befanden sich alle Betei­ligten beim Ein­treffen der Feu­er­wehr bereits außerhalb der Fahr­zeuge und wurden durch den Ret­tungs­dienst ver­sorgt. Auf­grund erheb­li­cher Straßenglätte wurde der Not­dienst des Bau­hofes nach­ge­for­dert, die Unfall­stelle abge­si­chert und die Ein­satz­stelle aus­ge­leuchtet. Zusätzlich wurden die Fahr­zeug­bat­te­rien abge­klemmt und aus­lau­fende Betriebs­mittel gebunden.

Brand­mel­de­alarm am 2.12.25, 23.31 Uhr:

Im fünften Ober­ge­schoss eines Park­hauses kam es zur Auslösung der Brand­mel­de­an­lage - ohne fest­stell­baren Auslösegrund. Der betrof­fene Bereich wurde durch die Ein­satzkräfte kon­trol­liert und die Anlage in den betriebs­be­reiten Zustand zurückge­setzt.

Gas­ge­ruch am 3.12.25, 00.54 Uhr:

Auf­grund von Lackier­ar­beiten, welche mitten in der Nacht durch einen Bewohner im Keller eines Mehr­fa­mi­li­en­hauses durchgeführt wurden, ver­brei­teten sich Lösemit­teldämpfe im Gebäude und im unmit­tel­baren Außenbe­reich. Dank der umsich­tigen Reak­tion eines nach Hause kom­menden anderen Bewoh­ners, der weder Licht­schalter noch Klingel betätigte und via Notruf die Feu­er­wehr alar­mierte, kam es zu keinen Schäden. Die Messgeräte der Feu­er­wehr bestätigten eine deut­lich mess­bare Kon­zen­tra­tion im Kel­ler­ge­schoss.

Die Ein­satzkräfte lei­teten Be- und Entlüftungsmaßnahmen im Keller und dem Trep­pen­haus ein. Der Ver­ur­sa­cher wurde vor­sorg­lich vom Ret­tungs­dienst unter­sucht und auf­geklärt, konnte aller­dings vor Ort ver­bleiben. Nach aus­rei­chender Lüftung wurde die Ein­satz­stelle an die Bewohner überg­eben.

Brand Indus­triegebäude in Bad Fried­richs­hall am 3.12.25, 07.42 Uhr:

Am Morgen mel­dete ein Kunde eines Fit­ness­stu­dios eine Rauch­ent­wick­lung im Gebäude. Da der Rauch bereits auf der Anfahrt sichtbar war, wurde die Feu­er­wehr Neckar­sulm nach Bad Fried­richs­hall nach­alar­miert. Die Zwi­schen­decke eines vielfältig genutzten Gewer­begebäudes war in Brand geraten.
Par­allel zum Innen­an­griff der Trupps erfolgte die Brandbekämpfung sowie das Öffnen der schwer zugängli­chen Zwi­schen­decke vom Dach des Gebäudes durch die Fach­gruppe „Ein­fa­ches Retten aus Höhen und Tiefen“ (ERHT) aus Neckar­sulm.

Mit­hilfe vor Ort boten zudem die Fern­mel­de­gruppe des Land­kreises Heil­bronn inklu­sive Drohne und die Mess­gruppe. Dieser Ein­satz dau­erte bis etwa 12.30 Uhr an.

Brand­mel­de­alarm in Erlen­bach-Bins­wangen am 3.12.25, 16.02 Uhr:

Zur Unterstützung der Feu­er­wehr Erlen­bach bei einem Brand­mel­de­alarm in einer Schule wurde die Abtei­lung Neckar­sulm am Nach­mittag nach­ge­for­dert. Vor Ort stellte sich ein Brand von Mobi­liar im Che­mie­raum im 1. Ober­ge­schoss heraus. Auf­grund der starken Rauch­ent­wick­lung und Ver­mei­dung wei­terer Ver­schlep­pung von Rauch­gasen wurden mit­tels Be- und Entlüftungsgeräten die Räumlich­keiten ent­raucht und das Dach mit­hilfe der Dreh­leiter sowie der Brand­raum durch eine Wärme­bild­ka­mera kon­trol­liert. Der Ein­satz konnte nach rund zwei­ein­halb Stunden beendet werden.

Brand­mel­de­alarm beson­deres Objekt, 3.12.25, 16.08 Uhr:

Par­allel zum Ein­satz in Erlen­bach wurden alle drei Abtei­lungen der Feu­er­wehr Neckar­sulm zu einem wei­teren Ein­satz im Indus­trie­ge­biet Rötel alar­miert. Dort war Essen auf einem Herd ange­brannt, wodurch es zu einer Rauch­ent­wick­lung kam. Die betrof­fenen Räumlich­keiten wurden belüftet und anschließend an die Ver­ant­wort­li­chen überg­eben.