QR-Code zur Seite

Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über

Einsatz der Feuerwehren Untergruppenbach und HeilbronnBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Medienteam, Feuerwehr Untergruppenbach

Die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach wurde zu einer „Rauch­ent­wick­lung Wohngebäude“ in den Orts­teil Unter­grup­pen­bach alar­miert. Bereits auf der Anfahrt wies eine mas­sive schwarze Rauchsäule den Ein­satzkräften den Weg zur Brand­stelle im Orts­kern von Unter­grup­pen­bach. Die Erkun­dung vor Ort ergab eine bereits in Voll­brand ste­hende Scheune und einen PKW. Meter­hoch lodernde Flammen und eine starke Wärme­strah­lung hatten bereits auf den Dach­vor­sprung und den Vollwärme­schutz eines direkt angren­zenden Ein­fa­mi­li­en­hauses über­ge­griffen. Der Spitz­boden im Gebäude war eben­falls bereits stark ver­raucht.

Die Erstmaßnahmen galten der Rie­gel­stel­lung zwi­schen Scheune und Wohn­haus, um eine wei­tere Brand­aus­brei­tung am und im Gebäude ver­hin­dern zu können. Par­allel wurde ein Trupp unter Atem­schutz mit der Wärme­bild­ka­mera und einem wei­teren Rohr in das Dach­ge­schoss des Gebäudes ent­sandt. Nach Sicher­stel­lung der Was­ser­ver­sor­gung wurden wei­tere Rohre zum Ablöschen der Scheune ein­ge­setzt. Nach dem Ein­treffen der Dreh­leiter aus Heil­bronn, wurde diese vor dem Gebäude in Stel­lung gebracht. Kräfte der BF begannen über die DLK die Dach­haut von außen zu öffnen und Glut­nester abzulöschen. Gleich­zeitig öffneten zwei Trupps unter Atem­schutz die Dach­ver­klei­dung von innen. Vom Brand beauf­schlagtes Iso­lier­ma­te­rial wurde ent­fernt und außerhalb des Gebäudes abgelöscht und gela­gert. Durch die sehr gute Zusam­men­ar­beit und Abstim­mung mit den Kräften der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn, konnte eine Aus­brei­tung des Feuers in den Wohn­be­reich des Gebäudes kom­plett ver­hin­dert werden. Teile des Dach­stuhls sowie die Gebäuderückseite wurde jedoch erheb­lich beschädigt. Zur Brandbekämpfung wurden zweit­weise bis zu 7 C-Rohre und inge­samt 12 Press­luft­atmer ein­ge­setzt.

In Zusam­men­ar­beit mit einem Dach­de­cker­be­trieb wurde das Dach des Gebäudes not­ver­schalt.

Bürger­meister Vier­ling sowie Kreis­brand­meister Halter befanden sich zur Unterstützung eben­falls an der Ein­satz­stelle.