QR-Code zur Seite

Zimmerbrand in einer Pizzeria

Einsatz der Feuerwehr NeckarsulmRauchentwicklung Wohngebäude am von Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Neckarsulm

Am Frei­tag­abend, den 29. August 2025, wurde die Feu­er­wehr Neckar­sulm um 22:56 Uhr mit dem Ein­satz­stich­wort „Rauch­ent­wick­lung Wohngebäude“ in die Neuenstädter Straße alar­miert. Bei dem betrof­fenen Objekt han­delte es sich um ein mehrstöckiges Wohn- und Geschäftsgebäude mit einer im Erd­ge­schoss betrie­benen Piz­zeria.
Beim Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters war bereits eine Rauch­ent­wick­lung auf der Straße sichtbar und das Wohngebäude in schwarzen Rauch gehüllt. Auf zwei Bal­konen über dem Brand befanden sich zudem Per­sonen, die sich nach Ansprache durch die Feu­er­wehr über den rauch­freien Trep­pen­raum nach draußen begeben haben.
Bei der wei­teren Erkun­dung waren Flammen, die aus den seit­li­chen Fens­tern im Küchen­be­reich an der Fas­sade hin­auf­brannten, zu erkennen. Auf­grund dieser Lage ver­an­lasste der Ein­satz­leiter eine Alarm­stu­fenerhöhung sowie die Nach­for­de­rung eines dritten Löschfahr­zeuges der Abtei­lung Neckar­sulm und ein wei­teres Löschfahr­zeug der Abtei­lung Ober­ei­sesheim.
Vor Ort wurde die Brandbekämpfung über den Haupt­ein­gang im Innen­an­griff ein­ge­leitet.
Par­allel erfolgte die Druckbelüftung des Trep­pen­raumes, über wel­chen die Anwohner in der Anfangs­phase noch ins Freie liefen. Im wei­teren Ver­lauf ging ein wei­terer Trupp über die Rückseite in das Gebäude zur Brandbekämpfung vor.
Über die Dreh­leiter wurden die Woh­nungen und Bal­kone in den oberen Stock­werken kon­trol­liert und gesi­chert.

In dem Gebäude befanden sich ca. 25 Per­sonen, die durch den Ret­tungs­dienst und einen Not­arzt medi­zi­nisch gesichtet wurden. Die Orts­ver­eine des DRK und ASB Neckar­sulm über­nahmen hierbei die Betreuung der betrof­fenen Per­sonen.

Im Anschluss an den Brand erfolgte eine umfas­sende Kon­trolle der betrof­fenen Bereiche und Lüftungs­an­lage mit­tels einer Wärme­bild­ka­mera. Hierzu mussten Teile der Lüftungskanäle demon­tiert werden. Zusätzlich wurden umfang­reiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt und die Woh­nungen auf Koh­len­stoff­mon­oxid kon­trol­liert.

Der Ein­satz konnte zügig und pro­fes­sio­nell abge­ar­beitet werden. Alle Per­sonen konnten nach Abschluss aller Maßnahmen ihre Woh­nungen wieder nutzen. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen allen ein­ge­setzten Orga­ni­sa­tionen – Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst, DRK, ASB und Polizei – ver­lief rei­bungslos und effektiv.