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Schwerer Verkehrsunfall auf der A6 nach Falschfahrt

Einsatz der Feuerwehren Bad Rappenau und SinsheimVerkehrsunfall PKW am von Timm Rehberg, Media Team, Feuerwehr Bad Rappenau

Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau, die Feu­er­wehr Sins­heim sowie zahl­reiche Kräfte des Ret­tungs­dienstes und die Polizei wurden heute um 14:24 Uhr von der Leit­stelle Heil­bronn mit dem Ein­satz­stich­wort „VU PKW 2 Klemm“ auf die Bun­des­au­to­bahn A6 alar­miert. In Fahrt­rich­tung Mann­heim, etwa 100 Meter vor der Aus­fahrt Sins­heim-Steins­furt, kam es infolge einer Falsch­fahrt zu einem tra­gi­schen Ver­kehrs­un­fall, bei dem zwei Men­schen ums Leben kamen.

Beim Ein­treffen unserer Ein­satzkräfte war die Feu­er­wehr Sins­heim bereits vor Ort. Die Ein­satz­stelle erstreckte sich über ca. 200 Meter mit meh­reren betei­ligten Fahr­zeugen. Unsere Auf­gabe bestand darin, die sofor­tige Ret­tung der noch ein­ge­klemmten Per­sonen ein­zu­leiten. Da die Fahr­zeuge zum Teil stark defor­miert waren, gestal­tete sich die tech­ni­sche Ret­tung sehr auf­wendig und schwierig. Den­noch konnten beide ein­ge­klemmten Per­sonen nach kurzer Zeit befreit und dem Ret­tungs­dienst überg­eben werden. Bei einer Person wurden noch Reani­ma­ti­onsmaßnahmen ein­ge­leitet, die jedoch leider erfolglos blieben.

Zeit­gleich mit unserer Alar­mie­rung wurde auch ein Ret­tungs­hub­schrauber aus Mann­heim ange­for­dert, der nur kurze Zeit nach unserem Ein­treffen auf der Auto­bahn lan­dete. Auf­grund der großflächigen Ver­un­rei­ni­gung der Fahr­bahn mit Trümmer­teilen musste die Auto­bahn in Fahrt­rich­tung Mann­heim noch meh­rere Stunden voll gesperrt werden.

Wei­tere Infor­ma­tionen zu den Ermitt­lungen der Polizei finden Sie auf Pres­se­portal.de.

Direkt nach dem Ein­satz wurde allen Ein­satzkräften die Möglich­keit geboten, über das Erlebte zu spre­chen. Hierfür stehen sowohl interne als auch externe Unterstützungs­an­ge­bote bereit.

Wir danken allen betei­ligten Ein­satzkräften für die her­vor­ra­gende Zusam­men­ar­beit!

Wir waren mit ins­ge­samt 7 Fahr­zeugen und ca. 30 Ein­satzkräften rund zwei Stunden im Ein­satz