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PKW-Brand, Türöffnung, Brandmeldealarm- Feuerwehr Neckarsulm gleichzeitig parallel in mehreren Einsätzen gefordert

Einsatz der Feuerwehr NeckarsulmZusammenfassung mehrerer Einsätze am von Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Neckarsulm

Ein ereig­nis­rei­cher Mitt­woch stellte die Ein­satzkräfte der Feu­er­wehr Neckar­sulm vor beson­dere Her­aus­for­de­rungen: Nahezu zeit­gleich for­derten ein PKW-Brand auf der BAB 6, eine Not­falltüröffnung am Bahnhof Neckar­sulm sowie eine ausgelöste Brand­mel­de­an­lage im Gewer­be­ge­biet Stifts­berg den Ein­satz der ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­angehörigen.

Zunächst mel­deten zahl­reiche Anrufer ein bren­nendes Fahr­zeug auf der Bun­des­au­to­bahn A6 zwi­schen der Anschluss­stelle Neckar­sulm und dem Rast­platz Sulmtal. Bereits auf der Anfahrt war aus größerer Ent­fer­nung eine deut­liche Rauchsäule sichtbar. Mit dem Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters vom Dienst (EvD) bestätigte sich die Mel­dung: Ein PKW stand in Voll­brand. Zudem hatte das Feuer bereits auf die auf­grund der anhal­tenden Tro­cken­heit stark ausgedörrte Vege­ta­tion der angren­zenden Böschung über­ge­griffen und drohte, sich auf ein benach­bartes Stop­pel­feld aus­zu­breiten.

Die Besat­zung des LF 20 nahm mit zwei C-Rohren den Lösch­an­griff auf der Auto­bahn vor. Par­allel unterstützten die nachgerückten Kräfte des HLF 1 von der que­renden Land­straße aus die Brandbekämpfung mit einem wei­teren C-Rohr. So konnten sowohl der Fahr­zeug­brand als auch der Vege­ta­ti­ons­brand zügig unter Kon­trolle gebracht werden. Der Abrollbehälter Lösch (AB-LÖSCH) stellte mit rund 10.000 Litern Wasser die erfor­der­liche Löschwas­ser­ver­sor­gung sicher. Die Feu­er­wehr Erlen­bach stand während­dessen mit ihrem Tanklöschfahr­zeug (TLF) sowie dem Mehr­zweck­fahr­zeug (MZF) auf der Land­straße in Bereit­stel­lung, musste jedoch nicht mehr tätig werden.

Noch während sich die ausgerückten Kräfte auf der Anfahrt zur Auto­bahn befanden, alar­mierte die Inte­grierte Leit­stelle Heil­bronn zu einem Par­al­lel­ein­satz am Bahnhof Neckar­sulm. Dort hatte sich eine Person in einer öffent­li­chen Toi­lette ein­ge­schlossen und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Mit­hilfe spe­zi­ellen Türöffnungs­werk­zeugs ver­schafften sich die Ein­satzkräfte Zugang und befreiten die Person aus ihrer miss­li­chen Lage. Anschließend wurde sie zur wei­teren Ver­sor­gung dem Ret­tungs­dienst überg­eben.

Ganz nach dem Grund­satz „Aller guten Dinge sind drei“ ertönten bereits um 13:48 Uhr erneut die Mel­de­empfänger. Eine Brand­mel­de­an­lage im Gewer­be­ge­biet Stifts­berg hatte ausgelöst und einen mögli­chen Brand­aus­bruch gemeldet. Während sich der Ein­satz­leiter vom Dienst unmit­telbar von der vor­he­rigen Ein­satz­stelle auf den Weg machte, rückten das LF 10 und die Dreh­leiter von der Feu­er­wache sowie das LF 10 aus dem Orts­teil Ober­ei­sesheim zur Ein­satz­stelle aus. Nach einer inten­siven Erkun­dung konnte jedoch schnell Ent­war­nung gegeben werden – ein Auslösegrund war nicht fest­zu­stellen.

Drei zeit­gleiche Einsätze sind auch für unsere ein­satz­er­probte Feu­er­wehr kein alltägli­ches Ereignis. Umso mehr zeigt dieser Nach­mittag, dass sich unsere ehren­amt­li­chen Ein­satzkräfte auch unter hoher Belas­tung auf­ein­ander ver­lassen können und gemeinsam jede Her­aus­for­de­rung pro­fes­sio­nell bewältigen.