Am gestrigen Dienstag kam es kurz vor 19 Uhr zu einer spektakulären Menschenrettung auf einer Baustelle an einem Heilbronner Kraftwerk.
Ein Arbeiter war in rund 40 Meter Höhe von einer Steigleiteranlage abgestürzt. Hierbei zog er sich Verletzungen an der Wirbelsäule zu. Da die Absturzstelle mit den Rettungsgeräten der Feuerwehr von außen nicht erreichbar war, musste der Verletzte mittels Schleifkorbtrage und Vakuummatratze immobilisiert und auf eine höhere Ebene transportiert werden. Auch die Drehleiter konnte aufgrund der Höhe nicht zum Einsatz gebracht werden.
Somit wurde umgehend der Feuerwehrkran mit Rettungskorb sowie die Spezialeinheit Höhenrettung der Feuerwehr Stuttgart nachalarmiert.
Für einen patientengerechten Transport des Verletzens bereiteten die Einsatzkräfte parallel zwei Rettungswege über den Kran sowie über eine redundante Abseilstrecke durch die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Stuttgart vor.
Letztlich gelang es den Patienten schonend über die Rettungskorb des Feuerwehrkrans zu retten.
Der Rettungsdienst übernahm fortlaufend die medizinische Versorgung des Verletzten.
Dieser Einsatz zeigte erneut die Notwendigkeit von nicht standardmäßen Rettungsmitteln. Er unterstrich aber auch die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit der Feuerwehren sowie des Rettungsdienstes bei komplexen Einsatzlagen.
Feuerwehr Heilbronn








