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Großflächiger Vegetationsbrand fordert zahlreiche Einsatzkräfte

Einsatz der Feuerwehren Weinsberg, Neckarsulm, Ellbachtal und HeilbronnFlächenbrand am von Christian Herzog, Feuerwehr Weinsberg

Am Sonntag, den 26. Juli 2026, wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Weins­berg um 18:15 Uhr zu einem Flächen­brand auf dem Hun­ger­berg alar­miert.

Bereits auf der Anfahrt war auf­grund der starken Rauch­ent­wick­lung die Ein­satz­stelle deut­lich sichtbar. Beim Ein­treffen des ersten Löschfahr­zeugs hatte sich das Feuer auf­grund der Hang­lage und des Windes bereits auf meh­rere Grundstücke aus­ge­breitet und erreichte die angren­zenden Wein­berge. Neben der Vege­ta­tion standen meh­rere Bäume sowie Gar­tenhütten in Brand. Zeit­weise bestand die Gefahr, dass das Feuer auf den angren­zenden Wald überg­reift.

Das weitläufige und unüber­sicht­liche Gelände erschwerte die Brandbekämpfung erheb­lich. Auf­grund der dyna­mi­schen Lage wurden bereits nach kurzer Zeit wei­tere Ein­satzkräfte nach­alar­miert. Neben der Feu­er­wehr Heil­bronn unterstützte die Feu­er­wehr Neckar­sulm mit dem Ein­satz­leit­wagen 2 (ELW 2), dem Abrollbehälter Wasser sowie der Fach­gruppe Drohne des Land­kreises Heil­bronn. Zusätzlich wurde die Feu­er­wehr Ell­bachtal mit ihrer Fach­gruppe Vege­ta­ti­ons­brand alar­miert. Für die Feu­er­wehr Weins­berg wurde Voll­alarm ausgelöst.

Um die umfang­reiche Ein­satz­stelle effi­zient abar­beiten zu können, wurde diese in drei Ein­satz­ab­schnitte geglie­dert. Die ein­zelnen Abschnitte wurden durch die ein­ge­setzten Feu­er­wehren über­nommen und par­allel abge­ar­beitet.

Meh­rere Drohnen unterstützten die Ein­satz­lei­tung bei der Erkun­dung und Lage­be­ur­tei­lung aus der Luft. Dadurch konnte die Brand­aus­brei­tung kon­ti­nu­ier­lich über­wacht und die Taktik lau­fend ange­passt werden. Die Fach­gruppe Vege­ta­ti­ons­brand setzte die Droh­nen­er­kun­dung gezielt ein, um ver­blie­bene Glut­nester zu loka­li­sieren und diese anschließend gezielt abzulöschen.

Ins­ge­samt waren rund 30.000 Qua­drat­meter Vege­ta­tion von dem Brand betroffen. Durch das schnelle und koor­di­nierte Ein­greifen aller ein­ge­setzten Kräfte konnte eine wei­tere Aus­brei­tung ver­hin­dert und ins­be­son­dere ein Überg­reifen auf den angren­zenden Wald ver­hin­dert werden.

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Weins­berg bedankt sich bei allen ein­ge­setzten Feu­er­wehren, den Fach­gruppen sowie den wei­teren betei­ligten Orga­ni­sa­tionen für die her­vor­ra­gende Zusam­men­ar­beit.