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Gießmaschine steht in Vollbrand

Einsatz der Feuerwehren Werkfeuerwehr KS Kolbenschmidt GmbH, Werkfeuerwehr AUDI AG, Neckarsulm und HeilbronnRauchentwicklung Industriegebäude am von Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Neckarsulm

Am Montag, den 20. April, wurde die Feu­er­wehr Neckar­sulm gegen 19:50 Uhr mit dem Ein­satz­stich­wort „Rauch­ent­wick­lung Indus­triegebäude“ zur Firma Kol­ben­schmidt als Ergänzungs­ein­heit zu der vor Ort befind­li­chen Werk­feu­er­wehr gerufen. Bereits auf der Anfahrt war eine weithin sicht­bare, dichte Rauchsäule über dem Bereich erkennbar. Wie sich später her­aus­stellte, stand vor Ort eine großvolu­mige Gießmaschine für flüssiges Alu­mi­nium in Voll­brand.

Die zuständige Werk­feu­er­wehr KS Kol­ben­schmidt war von den Mit­ar­bei­tern um 19:40 über einen Druck­knopf­melder der Brand­mel­de­an­lage alar­miert worden, nachdem Löschmaßnahmen der Mit­ar­beiter mit­tels Kleinlöschgeräten nicht zum Erfolg geführt hatten. Die erst­ein­tref­fenden Kräfte der Werk­feu­er­wehr bekämpften den Brand umge­hend mit­tels 2 C-Rohren, im wei­teren Ver­lauf mit 500kg Lösch-Pulver und zogen die Feu­er­wehr Neckar­sulm zur Unterstützung hinzu.

Diese baute umge­hend eine wei­tere Löschwas­ser­ver­sor­gung auf. Die Besat­zungen von zwei Löschfahr­zeugen begannen par­allel mit dem Aufbau von 2 C-Rohren für den Innen­an­griff. Die Dreh­leiter fuhr das Dach der Halle an, um eine wei­tere Aus­brei­tung zu ver­hin­dern. Nachdem die Was­ser­ver­sor­gung stand, ging zur Unterstützung der Angriffs­trupp eines dritten Löschfahr­zeuges mit einem wei­teren C-Rohr über eine seit­liche Nebentür in die Halle vor und verstärkte die Brandbekämpfung im Innen­an­griff. Wei­tere Kräfte stellten einen Siche­rungs­trupp bereit und über­nahmen im wei­teren Ver­lauf mit einem zusätzli­chen Trupp Kon­troll- und Nachlöschar­beiten an der betrof­fenen Maschine.

Durch das schnelle und koor­di­nierte Vor­gehen aller ein­ge­setzten Kräfte konnte der Brand zügig unter Kon­trolle gebracht werden. Im Anschluss wurde der betrof­fene Bereich mit einer Wärme­bild­ka­mera auf ver­blie­bene Glut­nester überprüft. Zur Ent­rau­chung der Halle stellte die Werk­feu­er­wehr Audi den Abrollbehälter (AB) Lüfter mit dem Großlüfter LUF 60 bereit, wodurch die Sicht­verhältnisse deut­lich ver­bes­sert und Nachlöschar­beiten erleich­tert wurden. Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn stellte einen wei­teren Löschzug im Bereit­stel­lungs­raum, sowie die beiden Abrollbehälter AB Son­derlösch und AB Atem­schutz.

Zur Ana­lyse der Rauch­aus­brei­tung, hat die Fach­gruppe Mess­technik unter Ein­be­zie­hung von Wind- und Wet­ter­daten ein Mess­netz errichtet. Die durch den Mess­trupp durchgeführten Mes­sungen, an defi­nierten Punkten, ergaben keine Auffällig­keiten. So konnte bestätigt werden, dass durch die Rauch­aus­brei­tung zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölke­rung bestand. Zusätzlich waren an diesem Abend auch die Fern­mel­de­gruppe mit dem Ein­satz­leit­wagen 2 sowie die Droh­nen­gruppe für die Ein­satz­un­terstützung im Ein­satz.

Die Brand­ur­sache ist der­zeit noch Gegen­stand der poli­zei­li­chen Ermitt­lungen. Der Ein­satz konnte für die Feu­er­wehr Neckar­sulm gegen 23:30 Uhr erfolg­reich beendet werden. Von der Werk­feu­er­wehr Kol­ben­schmidt war eine Brand­wache noch bis 01:00 Uhr an der Ein­satz­stelle.