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Dachstuhlbrand

Einsatz der Feuerwehren Löwenstein, Obersulm, Wüstenrot, Heilbronn und NeckarsulmDachstockbrand am von M. Wagner, Feuerwehr Löwenstein

Die Feu­er­wehren Löwen­stein und Ober­sulm wurden am Sonntag um 13:41 Uhr zu einem gemel­deten Dach­stuhl­brand in den Löwen­steiner Orts­teil Rei­sach alar­miert. Bereits auf der Anfahrt war eine deut­liche Rauch­wolke sichtbar. Auf­grund der Hang­lage des Gebäudes und der erfor­der­li­chen Löschwas­ser­ver­sor­gung wurden vom Ein­satz­leiter umge­hend die Feu­er­wehren aus Wüstenrot, mit einem Halbzug und die Abtei­lung 2 aus Ober­sulm mit der Was­serförde­rungs­kom­po­nente nach­alar­miert. Durch einen mas­siven Lösch­an­griff mit meh­reren Rohren im Innen- und Außenan­griff konnte das Feuer schnell unter Kon­trolle gebracht werden. Die Bewohner konnten mit Hilfe der Feu­er­wehr das Gebäude unver­letzt ver­lassen. Auf­grund der Brand­aus­brei­tung im Dach­ge­schoss waren zeit­in­ten­sive Nachlösch- und Ausräumar­beiten erfor­der­lich, was einen hohen Bedarf an Atem­schutzgeräten zur Folge hatte, dieser wurde duch den AB Atem­schutz sicher­ge­stellt. Da sich auf der rückwärtigen Dach­seite eine PV-Anlage befand wurde die Fach­gruppe Elek­tro­technik der Feu­er­wehr Neckar­sulm zur Erdung und Abschal­tung der Anlage ange­for­dert.

Löwen­steins Bürger­meister Dr. Eber­hard Birk und der dienst­ha­bende Kreis­brand­meister Uwe Thoma machten sich eben­falls ein Bild von den Löschar­beiten vor Ort und unterstützten die Ein­satz­lei­tung. Die DRK Orts­ver­eine aus Löwen­stein und Ober­sulm stellten während des Ein­satzes die Ver­pfle­gung und Betreuung der Ein­satzkräfte sicher.

Die Ermitt­lungen zur Brand­ur­sache hat die Polizei auf­ge­nommen. Das Gebäude ist aktuell nicht mehr bewohnbar.

Vielen Dank an alle betei­ligten Ein­satzkräfte für den rei­bungs­losen Ablauf.

Bericht Heil­ronner Stimme:

Dach­stuhl­brand in Löwen­stein-Rei­sach: Feu­er­wehr mit 100 Kräften im Ein­satz

Im Löwen­steiner Orts­teil Rei­sach steht ein Dach­stuhl in Brand. Die Feu­er­wehr ist für Löschar­beiten mit Dreh­leiter und rund 100 Kräften im Ein­satz. Die Orts­durch­fahrt bleibt gesperrt.

Zu einem Dach­stuhl­brand ist die Feu­er­wehr Löwen­stein am Sonn­tag­mittag gegen 13.45 Uhr ausgerückt. Nach Angaben von Kom­man­dant Markus Wagner stand der Dach­stuhl eines Wohn­hauses im Orts­teil Rei­sach im vollen Brand.

Zwei Per­sonen hätten sich im Gebäude auf­ge­halten. Sie seien von Ein­satzkräften nach draußen gebracht worden. Sie blieben nach bis­he­rigen Erkennt­nissen unver­letzt. Die Feu­er­wehr kümmerte sich auch darum, dass die Bewohner ihre beiden kleinen Hunde mit aus dem Haus nehmen konnten. Hühner im Außenbe­reich flohen von allein vor den Flammen.

Durch mas­sive Löschar­beiten ver­hin­derte die Feu­er­wehr ein Überg­reifen der Flammen. Die Flammen fraßen sich aber ins Innere des Dach­stocks, in dem zahl­reiche Gegenstände lagerten.“. Der DRK-Orts­verein aus Löwen­stein kümmert sich um die Ver­sor­gung der Ein­satzkräfte.

Das Haus steht auf einem Hang. Die Dreh­lei­tern wurden voll auf 23 Meter aus­ge­fahren und reichten knapp aus, um das Feuer zu bekämpfen, erklärte Uwe Thoma, stell­ver­tre­tender Kreis­brand­meister im Land­kreis Heil­bronn. Der Brand brach ver­mut­lich auf einem Balkon unter­halb des Daches aus, die Ursache ist unbe­kannt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Auf der Rückseite des Gebäudes befand sich eine Pho­to­vol­taik-Anlage. Die Elek­tro­fach­gruppe der Feu­er­wehr Neckar­sulm prüft, wie die Anlage abge­baut wird. Etwa 100 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehren aus Löwen­stein, Wüstenrot, Ober­sulm waren mit 19 Fahr­zeugen vor Ort. Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn sicherte die Atem­schutzträger. Die Orts­durch­fahrt Rei­sach bleibt bis auf Wei­teres gesperrt. Das Haus ist nach Angaben von Kom­man­dant Wagner vor­erst unbe­wohnbar.