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Aufwendige Personenrettung mit Sondereinsatzmitteln aus Heilbronn und Stuttgart

Einsatz der Feuerwehren Neckarsulm, Heilbronn und StuttgartHilfeleistung Rettungsdienst am von Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Neckarsulm

Der Ein­satz­leiter vom Dienst der Feu­er­wehr Neckar­sulm wurde um 18.51 Uhr zur Erkun­dung mit dem Stich­wort Hil­fe­leis­tung Ret­tungs­dienst alar­miert, eine adipöse Person mit rund 280 Kilo­gramm sollte zur wei­teren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung aus einer Woh­nung im Hoch­par­terre eines Wohngebäudes ver­bracht werden.

In enger Abstim­mung mit den bereits anwe­senden Kräften des Heil­bronner Schwer­last­ret­tungs­wa­gens sowie eines Not­arzt­ein­satz­fahr­zeuges wurde nach erster Lage­er­kun­dung auf­grund der bau­li­chen Gege­ben­heiten, wie aber auch der Grenzen der vor­han­dene Ein­satz­mittel, der Feu­er­wehr­kran der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und für den wei­teren Trans­port ein spe­zi­eller Großraum­ret­tungs­wagen der Berufs­feu­er­wehr Stutt­gart nach­alar­miert.

Um eine Ret­tung der Person zu ermögli­chen, wurde durch die Feu­er­wehr Neckar­sulm unter anderem eine Zugangsöffnung über den Ausbau eines Fens­ters geschaffen, die betrof­fenen Räumlich­keiten von Möbeln befreit wie auch ein wei­teres Bett demon­tiert.
Ein Holz­un­terbau, um die Person mit­tels Schwer­last­schleif­korb­trage durch das Fenster in den bereit hängenden Ret­tungs­korb zu bringen, wurde im Gebäude wie auch außerhalb im Ret­tungs­korb her­ge­stellt.

Nach Abschluss der gesamten Vor­be­rei­tungen gelang es mit ver­einten Kräften und unter Ein­satz des Ret­tungs­korbes am Feu­er­wehr­kran die Person scho­nend und sicher aus dem Gebäude und anschließend in das bereit­ste­hende Spe­zi­al­ret­tungs­mittel zu ver­bringen. Die Kräfte der Feu­er­wehr Neckar­sulm beglei­teten nach­fol­gend den Trans­port in eine nahe­ge­le­gene Klinik und unterstützten dort bei der erneuten Umla­ge­rung des Pati­enten.

Ein beson­derer Ein­satz und ein gutes Bei­spiel dafür, dass sich die Bürger auch in nicht alltägli­chen Ein­satz­lagen auf die schnelle und kom­pe­tente Zusam­men­ar­beit der ver­schie­denen Orga­ni­sa­tionen ver­lassen können.