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Akkubrand - Gelöschter Brand / Nachschau

Einsatz der Feuerwehren Abstatt und LöwensteinGelöschter Brand (Nachschau) am von Daniel Ehmer, Feuerwehr Abstatt

Die Feu­er­wehr Abstatt wurde am 22.02.2025 um 16:53 Uhr durch die Leit­stelle mit dem Alarm­stich­wort „Gelöschter Brand/ Nach­schau“ in den Bir­nenweg in Abstatt alar­miert.

Vor Ort ein­ge­troffen wurde der Ein­satz­leiter vom Bewohner und seiner Frau emp­fangen. Im Keller hat ein bzw. meh­rere Akkus eines Haus­haltsgerätes im Ladegerät gebrannt. Der Bewohner hat den Brand bereits vor Ein­treffen der Feu­er­wehr gelöscht. Er hus­tete und war auch im Gesicht voller Ruß.

Zur Kon­trolle und für Nachlöschar­beiten wurde ein Trupp des TLF16/25 unter Atem­schutz mit der Kübel­spritze und Wärme­bild­ka­mera in den Keller geschickt. Im Keller war noch eine mas­sive Ver­rau­chung vor­handen. Der Brand war abgelöscht. Mit der Wärme­bild­ka­mera waren keine Glut­nester mehr zu sehen. Die Akkus wurden samt Ladegerät mit einer Schutt­mulde aus dem Keller gebracht. Anschließend wurden aus­gie­bige Belüftungsmaßnahmen ein­ge­leitet.

Der Patient wurde von den Hel­fern vor Ort gemeinsam mit der Feu­er­wehr im MZF bis zum Ein­treffen des Regel­ret­tungs­dienst ver­sorgt und unter­sucht. Nach Ein­treffen des Regel­ret­tungs­dienst wurde er an diesen überg­eben und zur wei­teren Behand­lung ins Kran­ken­haus gebracht.

Zur fach­ge­rechten Lage­rung und zum Abklären des wei­teren Vor­ge­hens wurde der Fach­be­rater Elek­tro­mo­bilität von der Feu­er­wehr Löwen­stein an die Ein­satz­stelle ange­for­dert.

Der Fach­be­rater Elek­tro­mo­bilität hat die Akkus gesichtet und in einem spe­zi­ellen Trans­portbehälter gela­gert. Der rest­liche Müll wurde zur Ent­sor­gung in Müllsäcke gela­gert und sor­tiert. Nach Absprache mit dem Fach­be­rater wurden auch noch die Bretter des Regals, in wel­chem der Brand war, demon­tiert. Damit sollte der Kon­takt für die Bewohner mit den Brandrückständen mini­miert werden.

Abschließend wurde die Bewoh­nerin noch über das wei­tere Vor­gehen auf­geklärt. Sie bringt die defekten Akkus in dem Trans­portbehälter am Montag zur fach­ge­rechten Ent­sor­gung nach Lein­garten und über­gibt die leere Trans­portbox anschließend wieder der Feu­er­wehr Abstatt, damit diese nach Löwen­stein zurückge­bracht werden kann. Auch Hin­weise zur sicheren Rei­ni­gung der Brandrückstände wurden durch den Fach­be­rater ver­mit­telt.

Nach Abschluss der aus­gie­bigen Belüftungsmaßnahmen war keine wei­tere Tätig­keit für die Feu­er­wehr mehr not­wendig.

Die Atem­schutzgeräteträger konnten ihre kon­ta­mi­nierte Ein­satz­klei­dung ablegen und die Ersatz­klei­dung anziehen.

Ein großes Dan­keschön an alle Kräfte außerhalb der Feu­er­wehr Abstatt (Fach­be­rater Elek­tro­mo­bilität und Helfer vor Ort/ Ret­tungs­dienst) für die gute Zusam­men­ar­beit!

Der Regel­ret­tungs­dienst war mit einem Ret­tungs­wagen und 2 Per­sonen im Ein­satz.

Die Helfer vor Ort waren mit einem Fahr­zeug und einer Person im Ein­satz.

Die Feu­er­wehr Löwen­stein war mit einem Fahr­zeug (MZF Löwen­stein 1/14-1) und dem Fach­be­rater Elek­tro­mo­bilität im Ein­satz.

Die Feu­er­wehr Abstatt war mit drei Fahr­zeugen (KdoW, MZF und TLF16/25) und 11 Per­sonen im Ein­satz, meh­rere Per­sonen befanden sich auf Bereit­schaft im Feu­er­wehr­haus.

Freiwillige Feuerwehr Abstatt

Freiwillige Feuerwehr Löwenstein

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