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Wasserförderung mal woanders

Neudenauvon Florian Wagner, Feuerwehr Neudenau

Mit dieser Über­schrift fand am Samstag eine Übung der „Was­serförder­kom­po­nente der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau“ gemeinsam mit der Abtei­lung Züttlingen der Feu­er­wehr Möckmühl statt.

Pünkt­lich um 15 Uhr star­tete das LF 10/6 der Abtei­lung Züttlingen zum ange­nom­menen Scheu­nen­brand in der Straße Gassenäcker. Par­allel machten sich die Kame­raden der Abtei­lung Neu­denau mit dem Gerätewagen-Logistik und die der Abtei­lungen Sig­lingen mit dem Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug über die L1095 auf den Weg zur Was­ser­ent­nah­me­stelle an der Jagst.

Die Was­ser­ent­nah­me­stelle sowie der Weg zur „bren­nenden Scheune“ wurde vorab von den orts­kun­digen Kame­raden an die Abschnittsführung Was­serförde­rung wei­ter­ge­geben, sodass diese direkt mit dem Aufbau der Schlauch­lei­tung starten konnten. Während die Besat­zung des Gerätewa­gens die Pumpe zur Was­ser­ent­nahme in Betrieb nahm, zeigten sich wieder die Vor­teile des Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeugs, da dessen Mann­schaft die Straßenüber­que­rung der Schlauch­lei­tung vor­be­rei­tete sowie Absperr­pfosten ent­fernte. Dadurch konnte der GW-L2 zügig die etwa 600 Meter lange Schlauch­lei­tung während der Fahrt aus­legen. Einen kurzen „Zwi­schen­stopp“ gab es nur an der Verstärker­pumpe, die durch das TSF auf­ge­stellt und bedient wurde. Am Brand­ob­jekt ange­kommen, wurde zügig der Faltbehälter auf­ge­baut, aus diesem das Züttlinger Löschfahr­zeug gespeist wurde.

Nach knapp einer halben Stunde konnten ca. 1000 Liter Wasser pro Minute aus der Jagst durch die Mann­schaft des Löschfahr­zeugs abge­geben werden.

Vielen Dank an die Mann­schaft aus Züttlingen für die gelun­gene und har­mo­ni­sche Zusam­men­ar­beit!