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Versammlung 2026 der Abteilung Bad Rappenau

Am 07. Februar 2026 ver­sam­melten sich die Mit­glieder der Abtei­lung Bad Rap­penau zu ihrer jährli­chen Abtei­lungs­ver­samm­lung. Da das Feu­er­wehr­haus für die große Anzahl an Teil­neh­mern nicht mehr aus­rei­chend Platz bot, fand die Sit­zung in der Mensa der Ver­bund­schule statt. Abtei­lungs­kom­man­dant Andreas Bödinger konnte neben den zahl­rei­chen Kame­raden der Ein­satz­ab­tei­lung, der Jugend­feu­er­wehr und der Alters­mann­schaft auch Oberbürger­meister Sebas­tian Frei, die Gemeinderätinnen und -räte Sven Hof­mann, Timo Rein­hardt, Robin Müller, Klaus Ries-Müller, Gundi Störner, Elke Haas (DRK), vom Ord­nungsamt Roland Deutsch­mann, Fw.-Kdt. Felix Mann und 1. stellv. Fw.-Kdt. Thomas Wachno beson­ders begrüßen. Da im ver­gan­genen Dienst­jahr 2025 keine Kame­raden ver­storben sind, gedachte die Ver­samm­lung allen ver­stor­benen Kame­raden der letzten Jahre.

In seinem Jah­res­be­richt infor­mierte Abt.-Kdt. Andreas Bödinger über einen erfreu­li­chen Per­so­nal­stand von ins­ge­samt 132 Mit­glie­dern (72 Aktive, 40 Jugend­feu­er­wehr, 20 Alters­mann­schaft). Er hob die Viel­zahl an geleis­teten Lehrgängen hervor, die von der Trupp­mann­aus­bil­dung bis hin zu spe­zia­li­sierten ABC-Lehrgängen und Absturz­si­che­rungs­lehr­gang reichten. Stv. Abt.-Kdt. Conrad Wagen­bach berich­tete von einem inten­siven Ein­satz­jahr 2025. Die Abtei­lung wurde zu ins­ge­samt 191 Einsätzen gerufen, was einen Großteil der 214 Einsätze der Gesamt­stadt aus­machte. Hier wurde wieder das gesamte Port­folio an Feu­er­wehr­auf­gaben von den Feu­er­wehr­frauen/-männern abver­langt. Anschließend zählte er die geleis­teten Übungs­dienste der Abtei­lung auf. Schriftführerin Sarah Hof­mann infor­mierte über die Anzahl und Tages­ord­nungs­punkte der im Berichts­jahr statt­ge­funden Aus­schuss­sit­zungen und den ver­schie­denen Arbeits­kreisen.

Kas­sen­ver­wal­terin Désirée König berich­tete über die Ent­wick­lung des Kas­sen­standes im Berichts­jahr 2025 und erwähnte dabei einige größere Anschaf­fungen. Auf Emp­feh­lung des Kas­senprüfers Wal­demar Tonn erfolgte eine ein­stim­mige Ent­las­tung.

Ein beson­deres Augen­merk lag auf der Jugend­ar­beit. Jugend­grup­pen­leiter Julian Günther berich­tete von 20 Übungs­abenden der 40 Jugend­li­chen, die neben feu­er­wehr­tech­ni­scher Aus­bil­dung auch Themen wie Dro­genpräven­tion und Erste Hilfe umfassten. Zudem erzählte er von wei­teren Ver­an­stal­tungen wie der Christ­baum­samm­lung, einer großen Hauptübung, dem Zelt­lager und vielem mehr, das die Jugend­gruppe erlebt hat. Abschließend dankt er allen Jugend­be­treuern für ihre Arbeit, welche im Jahr 2025 ca. 190 Stunden pro Person umfasste.

Dieter Straßner berich­tete für die Alters­ab­tei­lung von zahl­rei­chen kame­rad­schaft­li­chen Aktivitäten, wie bei­spiels­weise die Teil­nahme am Aus­flug nach Schwet­zingen des Land­kreis Heil­bronns, und der Unterstützung bei Ver­an­stal­tungen. Er erwähnt, wie wichtig der Kon­takt zur aktiven Mann­schaft sei und betont, dass die gesamte Abtei­lung in allen Berei­chen super Arbeit leistet.

Für 15 Jahre Dienst erhielten Karolin Mohr und Timm Reh­berg eine Aner­ken­nung von der Abtei­lung Bad Rap­penau. OB Sebas­tian Frei, Abt.-Kdt. Andreas Bödinger und Kdt. Felix Mann führten anschließend die zahl­rei­chen Über­nahmen und Beförde­rungen durch. Zum Ober­feu­er­wehr­mann wurden Marcus Bucher, Sarah Hof­mann, Chris­tian Priebe, Maxi­mi­lian Tönnies, Valentin Wolesak und zum Haupt­feu­er­wehr­mann wurden Michael Gabel und Timm Reh­berg befördert. Erfreu­li­cher­weise wurden per Hand­schlag ver­bunden mit allen Rechten und Pflichten Linus Brauer, Joa­quin Garcia Vaz­quez, Quentin Philipp und Finn Schramm in den aktiven Dienst auf Probe über­nommen.

In den Grußworten dankte OB Sebas­tian Frei allen Anwe­senden für ihre verlässliche Ein­satz­be­reit­schaft und den Übungs­dienst. Hier hob er auch die stetig wach­sende Jugend­ar­beit hervor. Er infor­mierte über den Stand des geplanten Neu­baus des Feu­er­wehr­hauses und gab einen kurzen Blick in die aktu­elle Bedarfs­pla­nung für die Feu­er­wehr Bad Rap­penau. Er erklärt weiter, dass aktuell zudem die Ein­satz­entschädigungs­ord­nung überar­beitet werde. Abschließend dankte er der Führung der Feu­er­wehr Bad Rap­penau für die gute Zusam­men­ar­beit. Er wünscht allen Feu­er­wehr­frauen und Feu­er­wehrmännern, dass sie immer heil und gesund nach Hause kommen und schickt ein Gruß an die Angehörigen, die zuhause warten.

Kom­man­dant Felix Mann bedankte sich bei OB Sebas­tian Frei und allen Anwe­senden. Er dankte der Abtei­lung für ihr Enga­ge­ment rund um Ein­satz­dienst, Übungs­dienst, Alters­mann­schaft, Jugend­gruppe, Lehrgänge und vieles mehr. Neben der guten Orga­ni­sa­tion der Abtei­lungs­ver­samm­lung betonte er die Zusatz­auf­gaben, welche die Abtei­lung zu tragen hat. Er führte die anste­henden Ent­wick­lungen und Inves­ti­tionen der Feu­er­wehr Bad Rap­penau im fol­genden Jahr aus. Die anwe­senden Mit­glieder ermu­tigte er, bei Fragen oder Themen sich bei der Führung der Abtei­lung oder der Feu­er­wehr aktiv zu melden.

In seinen Schluss­worten dankte Andreas Bödinger der Abtei­lung für ihr Ver­trauen und drückte seinen Stolz gegenüber der Abtei­lung für die Leis­tungen aller aus. Er betonte die Wich­tig­keit von Demo­kratie, Sicher­heit und Frei­heit. Auch appel­lierte er ein­dring­lich an den Gemein­derat bezüglich der Dring­lich­keit des Neu­baus am geplanten Standort, um die Zukunftsfähig­keit der Abtei­lung zu sichern. Er schloss seinen Bericht mit einem Zitat von Maria Esch­bach: „Was wir heute tun, ent­scheidet darüber, wie die Welt morgen aus­sieht.“

Abschließend dankte er den haupt­amt­li­chen Kräften rund um den Kom­man­dant Felix Mann für ihr Zuar­beit und Unterstützung, so wie dem OB Sebas­tian Frei, der Stadt­ver­wal­tung und dem Gemein­derat für das Ver­trauen, die Zusam­men­ar­beit und Ein­satz­be­reit­schaft. Nach dem Dank an alle wei­teren Funk­ti­onsträger und Mit­glieder für ihr Enga­ge­ment been­dete Bödinger die Ver­samm­lung mit dem Leit­spruch „Einer für Alle, Alle für Einen, Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ und lud die Anwe­senden mit Freude zum gemütli­chen Bei­sam­men­sein ein.