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Übungseinsatz im frisch renovierten Frühmesshaus

Neudenauvon Matthias Bauer, Feuerwehr Neudenau

„Brand – Men­schen­leben in Gefahr. Auf­stel­lung der Löschfahr­zeuge am Markt­platz. Was­ser­ent­nahme Hydrant. Zwei Trupps zur Men­schen­ret­tung mit der Schieb­leiter vor.“ Diese Befehle hallten in den ersten Minuten nach dem Übungs­be­ginn der Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau über den Kirch­platz in Neu­denau.

Ziel der Übung war es, so Übungs­leiter Uwe Amann, zügig die Schieb­leiter zur Men­schen­ret­tung zu posi­tio­nieren. Dabei zählt jeder Hand­griff und jeder Feu­er­wehr­ka­merad bzw. -kame­radin weiß genau worauf es ankommt damit keine wert­volle Zeit ver­streicht. Trag­bare Lei­tern zählen heute wie damals zu einem wich­tigen Ret­tungsgerät der Feu­er­wehren. Sie wurden schon früh in der Brandbekämpfung ein­ge­setzt, um Men­schen aus bren­nenden Gebäuden zu retten. Ins­be­son­dere bei engen Bebau­ungen, bei denen eine Dreh­leiter nur schwer bzw. über­haupt nicht zum Ein­satz kommen kann, zählen trag­bare Lei­tern zum Ret­tungs­mittel der Wahl. Die Ver­wen­dung und der Ein­satz von trag­baren Lei­tern sind in ver­schie­denen Feu­er­wehr-Dienst­vor­schriften (FwDV) gere­gelt, um die Sicher­heit und Effi­zienz zu gewährleisten.

Nachdem bei dem Übungs­alarm alle Per­sonen über die Schiebe- und Steck­lei­tern gerettet wurden, konnte durch den Ein­satz­leiter „Ein­satz­ende“ gegeben werden. Auf­grund der Tat­sache, dass für die Feu­er­wehr­leute auch eine gute körper­liche Kon­di­tion und Fit­ness wichtig ist, wurde in einer anschließenden Bege­hung von allen Kame­ra­dinnen und Kame­raden noch der Kirch­turm der 1742 errich­teten Pfarr­kirche St. Lau­ren­tius erklommen und die „ver­steckten Orte“ der Kirche besich­tigt.