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Theaternachmittag mit den Flammebattschern der Freiwilligen Feuerwehr Ilsfeld

Ilsfeldvon Steffen Heber, Feuerwehr Ilsfeld

Wer es geschafft hatte, eine der begehrten Karten für das Thea­terstück: „Der Nächste bitte“ zu ergat­tern, hatte dop­peltes Glück. Zum einen gab es ein tolles Ver­pfle­gungs­an­gebot vom Kaffee bis zum Wein­schorle und vom Kuchen bis zum Würstle. Zum anderen gab es zum eigent­li­chen Thea­terstück noch ein kleines Thea­terstückle dazu, wel­ches „am Ein­gang“ spielte.

Hier wurde gezeigt wie es beim Warten auf den Ein­lass zugeht. Die beiden Frauen Mägerle und Brüderle drängelten und schubsten um den besten Platz zu bekommen, während der Bürger­meister und seine Gattin dem frisch vermählten Paar „Schätzle“ noch einmal zur Hoch­zeit gra­tu­lierten und sich nach dem Befinden des schon etwas älteren Ehe­manns erkun­digten, da dieser nach dem Ja-Wort den Not­arzt benötigte.

Der Türsteher hatte alle Hände voll zu tun, um die war­tende Menge zu beru­higen und sie auf die „Beson­der­heiten“ in der Ils­felder Gemein­de­halle vor­zu­be­reiten.

Während sich das Publikum noch einmal mit Speisen und Getränken ver­sorgte wurde die Bühne für das nächste Thea­terstück umge­baut.

Bei „Der Nächste bitte“ hatten Frau Dr. Sommer und ihre Sprech­stun­den­hilfe Fr. Böckle alle Hände voll zu tun, um allen Pati­enten zu Hilfe zu eilen. Unter lautem Gejammer und Gestöhne betrat so man­cher Patient , teil­weise in Beglei­tung einer treu sor­genden Ehe­frau, mit und ohne Hilfs­mittel, die Praxis.

Eifrig halfen Frau Dr. Sommer und ihr Team abwech­selnd dem an beiden Armen ban­da­gierten Pati­enten beim Was­ser­lassen. Erfuhren warum ein Patient mit Schwimm­reif in die Praxis kam, um den Spreißel an der, ach so unge­schickten Stelle, ent­fernen zu lassen. Lie­be­voll kümmerten sie sich um die junge Frau die über Herz­klopfen und mor­gend­liche Übel­keit klagte und führten eine schnelle Hei­lung bei einem durch ein „Babier­schnittle“ ver­letzten Daumen herbei.

Ein gelun­gener Thea­tertag der ohne die Hilfe von vielen fleißigen Händen so nicht hätte statt­finden können. Ein herz­li­ches Dan­keschön geht an die evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­meinde Ils­feld für die Bereit­stel­lung des Johann-Gey­ling-Hauses. Ebenso möchten wir uns bei allen bedanken, die uns tatkräftig – auch mit zahl­rei­chen Kuchen­spenden – unterstützt haben.

Auf­grund der zahl­rei­chen Spenden an beiden Vor­stel­lungen können wir ins­ge­samt einen Betrag von 800 Euro für das Pro­jekt „Api-Lego®-Stadt“ überg­eben. Das Pro­jekt wird vom Jugend­re­ferat der Gemeinde Ils­feld zusammen mit der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­meinde Ils­feld aus­ge­richtet. An drei Tagen im Mai dürfen Kinder aus der Gemeinde mit Lego-Steinen gemeinsam eine eigene Stadt im Johann-Gey­ling-Haus bauen.

Wir freuen uns auf ein Wie­der­sehen beim nächsten Thea­terstück!

D’Flamm­ebatt­scher
Die Thea­ter­gruppe der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Ils­feld