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Rettungshundestaffel Unterland bei Führungskräftefortbildung im Hohenlohekreis

Zur jährli­chen Führungskräfte­fort­bil­dung trafen sich ca. 200 Teil­nehmer der Feu­er­wehren und wei­terer Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen des Hohen­lo­he­kreis am Samstag, 22.02.2025 in Ingel­fingen-Cries­bach.

Die BRH Ret­tungs­hun­de­staffel Unter­land e.V. hat neben dem Stadt- und Land­kreis Heil­bronn und dem Kreis Schwäbisch Hall auch die Primärver­ant­wor­tung für Ret­tungs­hun­de­einsätze im Hohen­lo­he­kreis.

Auf Ein­la­dung des Kreis­brand­meis­ters Torsten Rönisch konnte sich die Unterländer Ret­tungs­hun­de­staffel in einem 1½-stündigen Vor­trag präsen­tieren und sich den zahl­rei­chen Fragen der Führungskräfte stellen.

Um die Ret­tungs­hun­de­einsätze im Hohen­lo­he­kreis wei­terhin zu opti­mieren, ist das Wissen über den Ret­tungs­hund, die Such­taktik und die Ein­satzmöglich­keiten von essen­zi­eller Wich­tig­keit. Neben dem unschlag­baren Geruchs­sinn des Ret­tungs­hundes mit 300 Mil­lionen Riech­zellen (Mensch 5 Mil­lionen), werden auch tech­ni­sche Geräte ergänzend zur Per­so­nen­suche ein­ge­setzt. Die Drohne ist hier ein unterstützendes Ein­satz­mittel. Jedoch unter­scheidet sich eine sta­tionäre Ein­satz­lage erheb­lich zu einem flächenmäßigen Such­ein­satz mit der Drohe. Schu­lung der örtli­chen Droh­nen­staf­feln über struk­tu­riertes Suchen und aus­werten der Flug­daten (auch mit KI) ist ent­schei­dend.

Im Anschluss an den Vor­trag konnte der neu in Dienst gestellte Ein­satz­leit­wagen ELW1 besich­tigt werden. Großes Inter­esse fand hier die Online-Visua­li­sie­rung der Stand­orte der Ret­tungs­hun­de­teams sowie die Lage­dar­stel­lung über einen ein­ge­bauten Monitor an der Innen­scheibe des Fahr­zeuges.

Mit diesem Vor­trag haben die Führungskräfte einen anderen Blick auf die Einsätze der Ret­tungs­hun­de­staffel bekommen, wodurch die Effek­tivität und Zusam­men­ar­beit ver­bes­sert wird, so der Kreis­brand­meister. Torsten Rönisch bemerkte auch, dass es mehr als her­aus­ra­gend ist, dass ein Verein seit nun­mehr über 50 Jahren Men­schen­leben rettet, ohne dafür Geld zu bekommen. Es kann nicht sein, dass die Staf­fel­mit­glieder mit Spen­den­dosen durch die Straßen gehen, um Geld für Einsätze zu sam­meln. Für eine Unterstützung auf poli­ti­scher Ebene will er sich ein­setzen.