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Projekttag Grundschule Obereisesheim

Am Freitag, 26.06.2026 waren die beiden vierten Klassen der Wil­helm-Maier-Schule zu Gast bei der Feu­er­wehr Neckar­sulm Abt. Ober­ei­sesheim. Dieser gemein­same Pro­jekttag wird bereits seit einiger Zeit jährlich durchgeführt, um Schüler im Umgang mit der Brand­verhütung frühzeitig in Kon­takt zu bringen.

Im Laufe des Vor­mit­tags durften die Kinder an sechs Sta­tionen selbst aktiv werden:

An der ersten Sta­tion wurde ein Lösch­an­griff durchgeführt. Mit­tels Fire­Trainer (gas­be­trie­benes Brand­si­mu­la­tions- und Übungsgerät) wurde ein echtes Feuer erzeugt, wel­ches die Kinder löschen durften.

An der zweiten Sta­tion wurde ein Raum künst­lich ein­ge­ne­belt, in dem mit­hilfe der Wärme­bild­ka­mera nach ver­missten Per­sonen gesucht werden durfte. Zum Schutz vor Rauch­gasen hatten die Kinder sich mit „Atem­schutz“ (Attrappen) ausgerüstet. Die „geret­tete“ Übungs­puppe wurde im Anschluss mit einer Trage ins Freie trans­por­tiert.

Die dritte Sta­tion beschäftigte sich mit dem Thema und den Gerätschaften der Tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung. Selbst­verständlich durften diese auch aus­pro­biert werden: Zur Umset­zung der Theorie in die Praxis wurde mit­tels der hydrau­li­schen Ret­tungs­schere ein Stab durch­trennt.

An der vierten Sta­tion wurden die Themen Notruf und Alar­mie­rung näher erläutert. Zunächst lernten die Kinder den Funk­raum kennen und bekamen erklärt, wie die frei­wil­ligen Feu­er­wehr­leute im Alarm­fall verständigt werden. Im Anschluss durften alle Schülerinnen und Schüler einen Übungs-Notruf über die spe­ziell für Übungs­zwecke beschafften Tele­fone des Kreis­feu­er­wehr­ver­bands absetzen.

Die fünfte Sta­tion beschäftigte sich mit den Fahr­zeugen. Ins­be­son­dere das Hil­fe­leis­tungslöschfahr­zeug, das sich vorüber­ge­hend in Ober­ei­sesheim befand, wurde inspi­ziert sowie „Probe gesessen“.

Die sechste Sta­tion brachte den Kin­dern das Thema Pumpen und Was­serförde­rung näher. Es wurde gezeigt, wie eine Tauch­pumpe funk­tio­niert. Im Anschluss durften die Kinder selbst Wasser mit­hilfe der Tauch­pumpe aus einem Was­ser­be­cken befördern. Bei den hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen sorgte dies für eine not­wen­dige Abkühlung.

Auch außerhalb der Sta­tionen war einiges geboten:

Ein beson­deres High­light war das Rauch­de­mo­haus des Kreis­feu­er­wehr­ver­bands, in dem die Aus­brei­tung von Brand­rauch in einem Wohn­haus möglichst realitätsnah nach­ge­stellt werden kann.

Im Anschluss wurde den Schülerinnen und Schülern die Ein­satz­klei­dung von Feu­er­wehr­leuten gezeigt und näher­ge­bracht.

Zudem wurde den Kin­dern noch demons­triert, dass Fettbrände nie­mals mit Wasser gelöscht werden dürfen. An einer spe­ziell vor­ge­se­henen Übungsküche wurde mit­tels Wachs ein Fett­brand simu­liert, aus dem nach Zugabe von Wasser eine große Stich­flamme her­vor­ging.

Zum Abschluss wurde die Explo­sion einer Sprühdose mit­hilfe des Fire­Trai­ners vorgeführt.

Somit erhielten die Kinder einen ausführli­chen Ein­blick in die ver­schie­denen Auf­ga­ben­ge­biete und Ein­satz­sze­na­rien der Feu­er­wehr.

Allen Kin­dern hat es sicht­lich Spaß gemacht! Vielen Dank an alle Betei­ligten!