Ilsfeld, 22. Juni 2026: Eine Rettungssanitäterin versorgt einen Verletzten, ein Feuerwehrmann löscht einen Brand. Seit kurzem ist die Ortsnetzstation der Syna, Netztochter der Süwag Energie AG, in der Auensteiner Straße 22, in Ilsfeld, ein echter Hingucker. Das Motiv ist nicht zufällig gewählt, steht die Station doch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus und dem Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes. „Wir wollten, dass Passanten stehenbleiben, staunen und auf unsere wichtige ehrenamtliche Arbeit aufmerksam werden“, kommentierte Steffen Heber, Feuerwehrkommandant und Kämmerer der Gemeinde Ilsfeld, das Kunstwerk.
Seit 2024 ist die Ortsnetzstation in der Auensteiner Straße 22 in Betrieb. Sie wandelt den ankommenden Mittelspannungsstrom aus dem überregionalen Netz in Niederspannung um und macht so die Energie für Haushalte und Betriebe nutzbar. Die Syna hat sie im Rahmen eines umfangreichen Infrastrukturprojekts aufgestellt. Es umfasste Sanierungsarbeiten an der A81âÂÂAnschlussstelle Ilsfeld sowie an der K 2086 und der L 1102. Schon damals habe es ein großes Interesse in der Gemeinde gegeben, das Gebäude optisch aufzuwerten, so Fabian Krumm, der für Ilsfeld zuständige Kommunalmanager bei der Syna: „Wir sind diesem Wunsch gern nachgekommen“, sagte er. „Das ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Freiwilligen trägt unsere Region. Wir brauchen sie genauso wie eine zuverlässige Energieinfrastruktur.“
Umgesetzt wurde das Gemälde vom Frankfurter Graffitikünstler JanâÂÂMalte Strijek. Er ist deutschlandweit tätig und arbeitet regelmäßig mit der Syna zusammen. Jedes Jahr gestaltet er im Auftrag der Netzbetreiberin zahlreiche Ortsnetzstationen, unter anderem im Landkreis Heilbronn. Teils arbeitet er allein, teils finden die Kunstprojekte im Rahmen von Ferienfreizeiten oder Schulprojektwochen gemeinsam mit Jugendlichen statt.
