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Jahreshauptübung: Brand im Hölderlin Gymnasium

Der Schul­standort an der Char­lot­ten­straße wird im Sep­tember 50 Jahre alt, aus diesem Anlass war das Gym­na­sium Schau­platz unserer diesjährigen Jah­res­hauptübung. An dieser Übung hatte die inter­es­sierte Lauf­fener Bevölke­rung die Möglich­keit sich einen Ein­blick von der Leis­tungsfähig­keit unserer Wehr sowie dem DRK Orts­verein zu ver­schaffen. Am 13. Sep­tember lösten pünkt­lich um 16 Uhr die Funk­mel­de­empfänger der Feu­er­wehr­angehörigen mit dem Stich­wort „Gas 3 Feuer Übung mit Rauch Hölderlin Gym­na­sium, Lauffen, Char­lot­ten­straße 87“ aus.

Ange­nom­mene Lage war ein Brand im zweiten Ober­ge­schoss mit sechs betrof­fenen Per­sonen. Dazu kam ein ver­unglückter Mit­ar­beiter einer Gebäude­rei­ni­gungs­firma, wel­cher gerade auf einem der Flucht­bal­kone dabei war die Fenster zu putzen. Durch den ausgelösten Alarm hatte dieser sich derart erschro­cken, dass er von der Leiter gestürzt war.

Um das Sze­nario, für die in großer Zahl anwe­senden Zuschauer dar­unter auch Abord­nungen benach­barter Feu­er­wehren etwas anschau­li­cher dar­zu­stellen, wurde die Übung in zwei Teile geglie­dert.
Zunächst wurde durch die beiden Löschfahr­zeuge die Men­schen­ret­tung der vom Brand betrof­fenen Per­sonen durchgeführt und par­allel eine Brandbekämpfung ein­ge­leitet. Die Schüler konnten sich teil­weise über den Flucht­balkon mit ange­schlos­senem -trep­pen­haus selbst in Sicher­heit bringen. Gegen 16.15 Uhr konnte bereits „Feuer aus“ gemeldet werden. Abschließend wurden noch­mals alle betrof­fenen Klas­sen­zimmer abge­sucht und kon­trol­liert sowie eine Über­druckbelüftung zur Ent­rau­chung der Räumlich­keiten durchgeführt.
Im zweiten Teil der Übung kam die Fach­gruppe ERHT (ein­fache Ret­tung aus Höhen und Tiefen) mit der Dreh­leiter und dem Rüstwagen zum Ein­satz, der ver­unglückte Gebäude­rei­niger wurde durch die Helfer des DRK erst­ver­sorgt und scho­nend mit­tels der Schleif­korb­trage über einen Fla­schenzug aus dem 2. OG gerettet.
Der Ein­satz­leit­wagen über­nahm die Doku­men­ta­tion/Lage­dar­stel­lung und diente als Sam­mel­punkt der Ver­treter von Polizei und Ord­nungsamt.
Sowohl die Bürger­meis­terin als auch der Feu­er­wehr­kom­man­dant zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung und bedankten sich für die Ein­satz­be­reit­schaft der Teil­nehmer sowie für die Vor­be­rei­tung der Übung.

Bevor es gemeinsam ans Zusam­men­pa­cken der Gerätschaften ging, nutzte man noch die Gele­gen­heit den mitt­ler­weile dritten Papier-Bas­tel­bogen für eines unserer Fahr­zeuge, in diesem Fall den Gerätewagen Trans­port zu präsen­tieren. Einer unserer Mitbürger hat mit sehr viel Enga­ge­ment die Vor­lagen für die Bögen erstellt, welche dann von einer örtli­chen Dru­ckerei her­ge­stellt werden.
Den Abschluss des Sams­tag­nach­mit­tags bil­dete ein gemein­sames Essen im Feu­er­wehr­haus, wel­ches von unserem Küchen­team zube­reitet wurde, auch hier gilt es Dank zu sagen für die Orga­ni­sa­tion und Durchführung.