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Herbstversammlung der Altersobleute des KFV HN am 18.11.25

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Gerhard Leitz

Die diesjährige Haupt­ver­samm­lung der Alters­ob­leute fand diesmal im west­li­chen Land­kreis, unter­halb des weithin sicht­baren Micha­el­bergs, in Clee­bronn statt.

Unser Kreis­ob­mann Hans Mühlmann konnte wie­derum eine statt­liche Anzahl Alters­ka­me­raden aus den Kreis­ge­meinden begrüßen. Beson­ders will­kommen hieß er unseren KFV HN Vor­sit­zenden Frank Pitz, Ehren­mit­glied Rein­hold Gall, den Clee­bronner BM Thomas Vogl sowie den Clee­bronner Kdt. Flo­rian Schütz, bei dem er sich schon für die Orga­ni­sa­tion und Durchführung diese Ver­an­stal­tung bedankte.

In seinen Grußworten stellte nun BM Thomas Vogl die Gemeinde Clee­bronn vor, schil­derte die Ent­wick­lung Clee­bronns von der Wein­bau­ge­meinde zu einem beliebten Wohn- und Gewer­be­stand-ort mit guter Infra­struktur und vielen Möglich­keiten der Frei­zeit­ge­stal­tung.
Daher legt die Gemeinde wert auf eine per­so­nell und tech­nisch gut ausgerüstete Feu­er­wehr und hat dies durch ent­spre­chende Baumaßnahmen am Feu­er­wehr­haus bekräftigt.
Bekannt ist Clee­bronn beson­ders durch den über­re­gional bekannten Erleb­nis­park Trips­drill, der jährlich hun­dert­tau­sende Besu­cher anzieht. Durch den vom Wein­guide ver­lie­henen Titel „bestes Weingut des Jahres 2026“ ist die ortsansässige C&G Win­zer­ge­nos­sen­schaft inzwi­schen eben­falls weit bekannt.
Durch die ver­kehrsmäßig günstige Lage in den Regionen Heil­bronn-Franken und Lud­wigs­burg hat Clee­bronn in den letzten Jahren viele Neubürger ange­zogen und so hat Clee­bronn inzwi­schen 3200 Ein­wohner.

Nun hieß Kom­man­dant Flo­rian Schütz die Alters­ka­me­raden im, durch Um- und Anbau erwei­terten und 2024 bezo­genen, Feu­er­wehr­haus will­kommen. Er schil­derte kurz den Weg dahin. Über eine Mach­bar­keits­studie wurden ver­schieden Möglich­keiten der Erwei­te­rung unter­sucht und Feu­er­wehr und Gemeinde ent­schieden sich letzt­lich für die nun rea­li­sierte Lösung. Später, bei einem Rund­gang, konnten sich die Alters­ka­me­raden von diesem gelun­genen Kon­zept über­zeugen. Es ist ein zeitgemäßes und funk­tio­nelles Feu­er­wehrgerätehaus mit aus­rei­chend Platz für den Ein­satz- und Übungs­be­trieb ent­standen.
Dieser gelun­gene Umbau wirkt sich auch, so der Kom­man­dant, auf den Auf­wuchs der Feu­er­wehr aus, denn die Mann­schaftsstärke hat in allen Abtei­lungen des­halb zuge­nommen.

Erneut über­nahm nun Hans Mühlmann das Wort und berich­tete über ver­schie­dene Aktivitäten. So wurde bei der Ver­bands­ver­samm­lung im März Rein­hold Gall zum Ehren­mit­glied ernannt.
Weiter erwähnte er noch­mals den Aus­flug der Alters­ka­me­raden am 13. Mai nach Schwet­zingen.
Da hat alles gut geklappt: Von der Bus­fahrt über die Orga­ni­sa­tion, hier bedankte sich Hans noch­mals bei den Kame­raden Gerd Hocken­berger und Helmut Schön, bis zum Abschluss in Adels­hofen.
Gleich­wohl bat Hans die Alters­ka­me­raden um Vor­schläge für zukünftige Ausflüge, da es in dieser
Größenord­nung immer schwie­riger wird etwas pas­sendes zu finden.
Weiter berich­tete Hans Mühlmann, dass er und Helmut Schön noch an einem Seminar in Bruchsal und an der Ver­samm­lung des Lan­des­ver­bands in Balingen teil­nahmen.

Unser Kreis­ver­bands­vor­sit­zender Frank Pitz über­nahm nun, begrüßte die anwe­senden Alters­ka­me­raden herz­lich, merkte an, dass er gerne zu den Ver­samm­lungen der Alters­ka­me­raden kommt und ermun­terte sie wei­terhin der Feu­er­wehr die Treue zu halten.
Nun berichtet er von der Lan­des­ver­samm­lung vom 25.-27.09. in Balingen. Da nahm der KFV HN mit 12 Dele­gierten teil. Es war die erste Ver­samm­lung unter Regie des neuen Ver­bandspräsidenten Michael Wegel und stieß des­halb auf großes Inter­esse.
Die Feu­er­wehren müssen sich ständig weiter ent­wi­ckeln (Stich­wort Bevölke­rungs­schutz) und des­halb hieß ein Thema „Fit für Verände­rungen“. So soll das Feu­er­wehr­ge­setz weiter ent­wi­ckelt werden, um eine bes­sere Tren­nung zwi­schen Pflicht- und Kann­auf­gaben zu errei­chen. Die Wirt­schaft­lich­keit der Feu­er­wehren steht eben­falls ver­mehrt im Fokus, da viele Gemeinden unter finan­zi­ellen Engpässen leiden.
Geplant ist auch die Ver­bes­se­rung und Ver­ein­heit­li­chung der Brand­schutz­er­zie­hung, außer Kin­dergärten und Schulen sollen nun auch Senio­ren­verbände mit ein­be­zogen werden. Dafür stellt der Kreis ein­heit­liche Unter­lagen zur Verfügung, die bei Bedarf abge­holt werden können.
Eben­falls sollen die Auf­wands­entschädigungen für Feu­er­wehr­angehörige regional besser abge­stimmt werden, damit eine gewisse Ein­heit­lich­keit erreicht wird.
Mit Freude verkündete er dann die Ernen­nung des ehe­ma­ligen Kreis­ju­gend­warts Timo Kraft, zum neuen Lan­des­ju­gend­leiter.
Zum Schluss sprach er noch dem Orga­ni­sa­ti­ons­team um Hans Mühlmann ein Lob für die immer gut orga­ni­sierten Ausflüge aus und wünschte den Alters­ka­me­raden für das Jah­res­ende alles Gute.

Für den ver­hin­derten KBM Bernd Halter berich­tete nun dessen Stell­ver­treter Heiner Schiefer über Neu­ig­keiten im KFV HN.
Zuerst erwähnte er zwei größere Brände (Bra­cken­heim, Schwai­gern-Stetten), lobte die gute Zusam­men­ar­beit ver­schie­dener Gemein­de­feu­er­wehren und dass sich die Bil­dung überörtli­cher Führungs­gruppen sichtbar aus­ge­wirkt habe.
Neue Soft­ware soll die die Aus­bil­dung auf Kreis­ebene ver­bes­sern und ver­ein­fa­chen. Die Umstel­lung auf Digi­tal­funk (4m) läuft eben­falls gut, die Umstel­lung Digital (2m) zieht sich etwas. Grund: Viele Gemeinden haben etwas Geldnot.
Die gebil­deten Großscha­dens­ein­heiten werden gerade aus­ge­stattet und am Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land wird auch gear­beitet. Er soll die Zusam­men­ar­beit zwi­schen militärischen und zivilen Ein­heiten im Kata­stro­phen­fall abstimmen.
Heiner Schiefer meinte: Hof­fent­lich brau­chen wird das nie!
Zum Schluss wünschte er eben­falls den Alters­ka­me­raden für das bevor­ste­hende Jah­res­ende alles Gute.

Für 2026 stellte nun Alters­ka­merad Her­bert Darilek aus Möckmühl eine andere Möglich­keit eines Aus­flugs vor. Sein Vor­schlag: Eine Ver­an­stal­tung der Frei­licht­spiele Neu­en­stadt mit einem gemütli­chen Bei­sam­men­sein zu kom­bi­nieren. Die Frei­licht­spiele haben schon seinem Vor­schlag zuge­stimmt. Nun geht es darum ver­schie­dene Details, Abläufe sowie den Termin noch abzu­stimmen. Inner­halb der Alters­ka­me­raden gibt es bei einigen (noch) Bedenken, aber die lassen sich bestimmt ausräumen. Sicher­lich ist diese Form der Aus­flugs­durchführung mal einen Ver­such wert.

Als letztes sprach nun noch­mals Hans zu den Alters­ka­me­raden. Er gab die Orte für die nächsten Ver­samm­lungen 2026 bekannt, nämlich Frühjahr Weins­berg und Herbst Tal­heim.
Den Alters­ka­me­raden wünschte er nun für den Rest des Jahres und die bevor­ste­henden Fei­er­tage eben­falls alles Gute und been­dete die Ver­samm­lung.