QR-Code zur Seite

Hauptübung der Abteilungen Obergimpern und Grombach

Bad Rappenauvon Ruben Guthörle, Feuerwehr Bad Rappenau

Am Samstag, dem 24. Oktober, wurden die Abtei­lungen Ober­gim­pern und Grom­bach zu einem Brand im katho­li­schen Kin­der­garten in Ober­gim­pern alar­miert.

Ziel dieser rea­lis­ti­schen Ein­satzübung war es, die Ein­satzkräfte auf die beson­deren Her­aus­for­de­rungen eines Brand­er­eig­nisses in einer Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung vor­zu­be­reiten und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr und Kin­der­garten zu stärken.

Neben dem lauten Alarm sämtli­cher Rauch­warn­melder sorgte ins­be­son­dere der künst­lich erzeugte Übungs­rauch für ein rea­lis­ti­sches Sze­nario. Dieser drang sichtbar aus dem Gebäude und ver­dun­kelte die Fenster. Zahl­reiche Zuschaue­rinnen und Zuschauer ver­folgten die Übung vor Ort.

Unter den Gästen befanden sich Oberbürger­meister Herr Frei, die Ober­gim­perner Stadträte sowie viele Kinder mit ihren Eltern.

Beson­ders erfreu­lich war die aktive Betei­li­gung der Kinder. Gemeinsam mit ihren Erzie­he­rinnen führten sie die Eva­ku­ie­rung durch und zeigten, wie sie sich im Ernst­fall richtig ver­halten sollen.

Men­schen­ret­tung und Brandbekämpfung

Beim Ein­treffen wurden die ersten Ein­satzkräfte von der Kita-Lei­tung emp­fangen. Bei einer ersten Erkun­dung stellte sich heraus, dass zwei Erwach­sene und drei Kinder im Gebäude ver­misst wurden. Dar­aufhin wurden die erfor­der­li­chen Ein­satzmaßnahmen zügig prio­ri­siert und ein­ge­leitet.

Während der erste Trupp mit der Brandbekämpfung begann, gingen wei­tere Trupps zur Men­schen­ret­tung in das Gebäude vor. Par­allel dazu wurden die Ein­satz­stelle abge­si­chert, Mate­ria­lien für die Erste Hilfe bereit­ge­stellt sowie die Was­ser­ver­sor­gung und die Belüftung des Gebäudes vor­be­reitet.

Das weitläufige Gebäude mit seinen zahl­rei­chen Räumen stellte die Ein­satzkräfte im Innen­an­griff vor beson­dere Her­aus­for­de­rungen. Die ver­missten Per­sonen, dar­ge­stellt durch Übungs­puppen, mussten unter rea­lis­ti­schen Ein­satz­be­din­gungen gesucht, auf­ge­funden und ins Freie gebracht werden. Die drei ver­missten Kinder konnten durch einen wei­teren Trupp gefunden und über ein Fenster in Sicher­heit gebracht werden.

Gute Zusam­men­ar­beit und wich­tige Erkennt­nisse

Die rei­bungs­lose Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Abtei­lungen Ober­gim­pern und Grom­bach fiel bei der Beob­ach­tung der Übung beson­ders positiv auf. Oberbürger­meister Herr Frei und die Stadträte zeigten sich beein­druckt von der har­mo­ni­schen Zusam­men­ar­beit und erhielten einen guten Ein­blick in die Leis­tungsfähig­keit der Feu­er­wehr.

Auch die Zusam­men­ar­beit mit der Kin­der­gar­ten­lei­tung und den Erzie­he­rinnen lie­ferte wich­tige Erkennt­nisse für alle Betei­ligten. Gerade bei einem mögli­chen Brand­er­eignis in einer Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung kommt es auf klare Abläufe, eine schnelle Eva­ku­ie­rung und eine gut abge­stimmte Zusam­men­ar­beit an.

Realitätsnahe Übungen wie diese bieten der Feu­er­wehr und den Ver­ant­wort­li­chen einer Ein­rich­tung eine wert­volle Gele­gen­heit, bestehende Abläufe zu überprüfen und mögli­ches Ver­bes­se­rungs­po­ten­zial zu erkennen. Dabei können auch Situa­tionen und Her­aus­for­de­rungen sichtbar werden, die ohne eine prak­ti­sche Übung mögli­cher­weise unberücksich­tigt geblieben wären.

Ein herz­li­ches Dan­keschön

Wir bedanken uns bei allen betei­ligten Feu­er­wehr­angehörigen, den Bürge­rinnen und Bürgern für ihr Verständnis sowie allen Zuschaue­rinnen und Zuschauern. Ein beson­derer Dank gilt dem katho­li­schen Kin­der­garten Ober­gim­pern für die Möglich­keit, diese realitätsnahe Übung vor Ort durchzuführen, sowie für die unkom­pli­zierte und gute Zusam­men­ar­beit bei der Vor­be­rei­tung und Durchführung.

Ebenso bedanken wir uns bei Oberbürger­meister Herrn Frei und den Stadträten für ihr Inter­esse an unserer Arbeit, ihr offenes Feed­back und ihre Unterstützung unserer ehren­amt­li­chen Ein­satzkräfte!