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Große Übung der Führungsgruppe Neudenau

Neudenauvon Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Seit dem letzten Jahr gibt es eine Führungs­gruppe bei der Feu­er­wehr Neu­denau. Diese ist bei der Ein­satz­ab­tei­lung Neu­denau als Fach­gruppe ange­sie­delt. Die Mit­glieder dieser Fach­gruppe sollen bei Großscha­dens­lagen, wie Unwet­ter­lagen mit vielen Ein­satz­stellen, die Ein­satz­lei­tung unterstützen.

Die Feu­er­wehr­angehörigen dieser Gruppe werden spe­ziell in die Abläufe bei sol­chen Lagen geschult. Die Annahme von Einsätzen, das Dis­po­nieren (planen und senden von Ein­heiten zur Ein­satz­stelle) sowie die Kom­mu­ni­ka­tion mit allen Betei­ligten gehören zu den beson­deren Auf­gaben.
In der letzten Übung der Fach­gruppe wurde solch eine große Unwet­ter­lage gespielt. Hierzu kam extra der Ein­satz­leit­wagen-2 des Land­kreises Heil­bronn, der bei der Feu­er­wehr Neckar­sulm sta­tio­niert ist, nach Neu­denau. Dieser 18-Tonner wird von der Fern­mel­de­gruppe Neckar­sulm betrieben und kann zu Einsätzen im ganzen Land­kreis alar­miert werden. Ob als Bespre­chungs­raum für die örtliche Ein­satz­lei­tung oder im Stabs­modus mit der Führungs­un­terstützungs­ein­heit des Land­kreises, der ELW ist für alles gewappnet.

Am Übungs­abend spielten die Kame­raden der Feu­er­wehr Neckar­sulm etwa 60 Einsätze in gut andert­halb Stunden ein, die dann von der Führungs­gruppe bear­beitet werden mussten. Viele Kräfte wurden fiktiv zur Unterstützung nach­alar­miert, da bei dieser Viel­zahl an Einsätzen die Feu­er­wehr Neu­denau an ihre Grenzen stoßen würde. Die Führungs­gruppe bear­bei­tete stets kon­zen­triert und ruhig ihre Auf­gaben, konnte aber unter fast rea­lis­ti­schen Bedin­gungen die Schwie­rig­keiten sol­cher Lagen erleben. Ein guter und erfolg­rei­cher Übungs­abend!