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Gemeinsame ERHT-Übung im Erlebnispark Tripsdrill

Brackenheimvon Felix Link, Feuerwehr Brackenheim

Im März absol­vierte die ERHT-Gruppe der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bra­cken­heim gemeinsam mit der Ein­heit aus Lauffen eine Übung im Erleb­nis­park Trips­drill. Die vielfältigen Attrak­tionen des Parks boten dafür ideale Vor­aus­set­zungen für realitätsnahe und anspruchs­volle Übungs­sze­na­rien.

Bereits vor der offi­zi­ellen Parköffnung nutzen ver­schie­dene Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tionen regelmäßig die beson­deren Gege­ben­heiten des Erleb­nis­parks, um Ein­satz­lagen möglichst pra­xisnah zu trai­nieren. ERHT steht für „Ein­fa­ches Retten aus Höhen und Tiefen“ und umfasst grund­le­gende Tech­niken zur sicheren Ret­tung von Per­sonen aus expo­nierten oder schwer zugängli­chen Berei­chen.

Die Übung glie­derte sich in zwei Sta­tionen. An der ersten Sta­tion wurde der Vor­stieg trai­niert. Im Mit­tel­punkt stand dabei der sichere Eigen­schutz der Ein­satzkräfte auf dem Weg zu einer zu ret­tenden Person – ins­be­son­dere dann, wenn der Zugang nicht über reguläre Lauf­wege oder bau­liche Ret­tungs­wege möglich ist. Gleich­zeitig diente die Sta­tion der Höhengewöhnung. Trai­niert wurde an der Ach­ter­bahn „Karacho“. Die Ein­satzkräfte bewegten sich, jeweils durch zwei wei­tere Kame­raden gesi­chert, zunächst hori­zontal und anschließend ver­tikal am ersten Bogen der Kon­struk­tion hinauf und wieder zurück.

Die zweite Sta­tion befasste sich mit der Ret­tung und dem kon­trol­lierten Ablassen einer hilf­losen Person. Übungs­ob­jekt war die Ach­ter­bahn „Hals-über-Kopf“. Ange­nommen wurde, dass ein Wagen nach dem Hoch­ziehen auf­grund eines tech­ni­schen Defekts außerhalb des bau­li­chen Ret­tungs­weges zum Still­stand gekommen war. Die betrof­fene Person wurde zunächst mit einer Ret­tungs­windel gesi­chert. Anschließend erfolgte das scho­nende Ablassen über einen Fla­schenzug, der an der Dreh­leiter befes­tigt war. Ziel war es, die Person sicher und kon­trol­liert aus der Höhe zu retten.

Die kom­plexe Bau­weise der Ach­ter­bahnen stellte die Ein­satzkräfte vor beson­dere Her­aus­for­de­rungen. Gleich­zeitig bot sie her­vor­ra­gende Trai­nings­be­din­gungen, um den sicheren Umgang mit der Dreh­leiter sowie das präzise Arbeiten in engen, unüber­sicht­li­chen und expo­nierten Berei­chen zu üben.

Ins­ge­samt war die Übung ein voller Erfolg. Sie trug dazu bei, die prak­ti­schen Fähig­keiten der Ein­satzkräfte weiter zu ver­tiefen und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den betei­ligten Ein­heiten zu stärken.

Ein beson­derer Dank gilt der Feu­er­wehr Lauffen für die gute Zusam­men­ar­beit sowie dem Erleb­nis­park Trips­drill für die Bereit­stel­lung des Übungsgeländes.