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Gemeinderatstag der Feuerwehr Neckarsulm

Die Feu­er­wehr Neckar­sulm ver­an­stal­tete am Freitag, 24. Juli 2026, ab 17 Uhr einen Gemein­de­ratstag. Ziel der gemein­samen Ver­an­stal­tung war es, den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten einen umfas­senden Ein­blick in Aufbau, Orga­ni­sa­tion und Leis­tungsfähig­keit ihrer Feu­er­wehr zu geben. Im Mit­tel­punkt standen dabei unter anderem die Themen Fahr­zeuge, Ausrüstung, Feu­er­wehrhäuser sowie die vielfältigen Auf­gaben der Feu­er­wehr.

In vier Gruppen besuchten Oberbürger­meister Steffen Hertwig sowie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte gemeinsam mit jeweils einer Führungs­kraft der Feu­er­wehr ver­schie­dene Sta­tionen.

Führung und Grundtätig­keiten

Am Feu­er­wehr­haus in Neckar­sulm erhielten die Mit­glieder des Gemein­de­rats einen umfas­senden Ein­blick in die Infra­struktur der Feu­er­wehr. Bei einem Rund­gang wurden unter anderem der Unter­richts- und Planübungs­raum, die Räumlich­keiten der Jugend­feu­er­wehr mit den angren­zenden Umkleiden sowie die weitläufige Fahr­zeug­halle besich­tigt. Darüber hinaus wurden die haus­ei­genen Schlauch-, Atem­schutz- und Gerätewerkstätten vor­ge­stellt.
Anschließend präsen­tierten sich die ver­schie­denen Fach­gruppen mit ihren jewei­ligen Auf­ga­ben­be­rei­chen. Die Führungs­un­terstützung erläuterte am Ein­satz­leit­wagen 1 die Ein­satzführung im Stadt­ge­biet. Die Fern­mel­de­gruppe demons­trierte am Ein­satz­leit­wagen 2 die Live-Übert­ra­gung von Droh­nen­bil­dern sowie die Kom­mu­ni­ka­tion und Koor­di­na­tion bei Großscha­dens­lagen. Im Wach­raum zeigte der Ein­satz­stab exem­pla­risch die Bewälti­gung von Unwetter- und Flächen­lagen. Ergänzt wurde die Präsen­ta­tion durch die Fach­gruppe Mess­technik mit dem Gerätewagen Mess­technik sowie die Fach­gruppe Absturz­si­che­rung für die ein­fache Ret­tung aus Höhen und Tiefen, die ihre Arbeit an der Dreh­leiter vorführte.
Neben den Fahr­zeugen des Lösch- und Gerätezugs bil­dete die Fach­gruppe Boot einen beson­deren Höhepunkt. Sie präsen­tierte das neue Mehr­zweck­boot im prak­ti­schen Ein­satz auf dem Neckar. Im Anschluss konnten sich die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte bei einer kurzen Fahrt selbst von den Möglich­keiten des Bootes über­zeugen.

Hoch­was­ser­schutz

In Dahen­feld stand der örtliche und überörtliche Hoch­was­ser­schutz im Mit­tel­punkt. Die Abtei­lung Dahen­feld präsen­tierte ihre spe­zia­li­sierte Ausrüstung und ihre Leis­tungsfähig­keit bei Unwetter- und Hoch­was­ser­einsätzen. Auf dem Außengelände wurden die Abrollbehälter Hoch­was­ser­schutz, Sand­sackfüllan­lage und Pumpen sowie die Ein­satz­fahr­zeuge der Abtei­lung vor­ge­stellt. Die Mit­glieder des Gemein­de­rats zeigten großes Inter­esse an den tech­ni­schen Möglich­keiten und den logis­ti­schen Abläufen im Hin­ter­grund. In zahl­rei­chen Gesprächen infor­mierten sie sich über die Ein­satz­be­reit­schaft, die Belas­tung der ehren­amt­li­chen Ein­satzkräfte bei Unwet­ter­lagen sowie über das Zusam­men­spiel der ver­schie­denen Ein­satz­mo­dule. Anschließend nutzten die Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rinnen und Kom­mu­nal­po­li­tiker die Gele­gen­heit, das Feu­er­wehr­haus Dahen­feld zu besich­tigen. Dabei wurden sowohl die räumli­chen Gege­ben­heiten als auch die vor­han­dene Technik vor­ge­stellt, um einen umfas­senden Ein­blick in den Arbeits- und Übungs­alltag der Abtei­lung zu ver­mit­teln.

Was­serförde­rung

In Ober­ei­sesheim stellte die Abtei­lung zunächst ihr Feu­er­wehr­haus mit dem neu in Betrieb genom­menen Erwei­te­rungsbau vor. Im Anschluss lag der Schwer­punkt auf der Fach­gruppe Was­serförde­rung, die anhand eines bei­spiel­haften Auf­baus die Was­serförde­rung über lange Weg­stre­cken demons­trierte. Darüber hinaus wurden der Abrollbehälter Lösch mit einem Was­ser­vorrat von rund 9.000 Litern sowie der geländegängige Gerätewagen Trans­port 2 auf Unimog-Basis der Abtei­lung Neckar­sulm vor­ge­stellt. Dieser verfügt über eine Hoch­drucklöschan­lage für Wald- und Vege­ta­ti­onsbrände und ergänzt die Möglich­keiten der Was­serförde­rung ins­be­son­dere in schwie­rigem Gelände. Abschließend präsen­tierte die Abtei­lung die Ein­satz­mo­dule „Unwetter“ und „Licht“.

Kata­stro­phen­schutz

Eine wei­tere Sta­tion war die der­zeit leer­ste­hende Ten­nis­halle im Stadt­teil Amor­bach. Nach einer geplanten Sanie­rung soll sie künftig als Logis­tik­halle für Feu­er­wehr und Bevölke­rungs­schutz genutzt werden. Auf­grund der begrenzten Platz­verhältnisse an der Haupt­wache ist vor­ge­sehen, dort künftig Geräte, Abrollbehälter sowie wei­teres Mate­rial für den Bevölke­rungs­schutz unter­zu­bringen und so zusätzliche Lager­ka­pazitäten zu schaffen.

Gemein­samer Abschluss

Zum Abschluss kamen alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, Oberbürger­meister Steffen Hertwig sowie die Angehörigen der Feu­er­wehr im Feu­er­wehr­haus Neckar­sulm zu einem gemein­samen Aus­klang bei Speisen und Getränken zusammen. Dabei bot sich noch­mals die Gele­gen­heit für einen inten­siven persönli­chen Aus­tausch.

Die Feu­er­wehr Neckar­sulm bedankt sich bei allen Betei­ligten für den gelun­genen Gemein­de­ratstag und das große Inter­esse an der Arbeit der Feu­er­wehr.