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Gefahrgut-Übung der Feuerwehr Weinsberg

Weinsbergvon MediaTeam, Feuerwehr Weinsberg

Am Mitt­woch, den 16. Juli 2025, führte die Feu­er­wehr Weins­berg gemeinsam mit den Abtei­lungen Wimm­ental und Grant­schen eine realitätsnahe Gefahrgut-Übung durch. Die Ein­satzübung fand hinter der Mehr­zweck­halle in Gell­mers­bach statt. Ziel war es, das neue Gefahr­gut­kon­zept der Feu­er­wehr Weins­berg in Ver­bin­dung mit dem Abrollbehälter Gefahrgut (AB-G) pra­xisnah zu erproben.

Alar­mie­rung und Lage

Die Übung wurde um 19:06 Uhr über die digi­talen Mel­de­empfänger (DME) ausgelöst. Die zuerst ein­tref­fende Ein­heit der Abtei­lung Weins­berg fand fol­gende Lage vor: Ein LKW war mit einem Traktor kol­li­diert. Dabei trat ein zunächst unbe­kannter Gefahr­stoff aus dem LKW aus.

Maßnahmen vor Ort

Der erste Angriffs­trupp ging unter Atem­schutz gemäß der GAMS-Regel (Gefahr erkennen, Absperren, Men­schen­ret­tung, Spe­zi­alkräfte nach­for­dern) zur Men­schen­ret­tung vor. Eine ein­ge­klemmte Person im Traktor konnte zügig befreit und in Sicher­heit gebracht werden.

Im Anschluss durch­suchte ein Trupp das LKW-Führer­haus nach den Fracht­pa­pieren, um den aus­lau­fenden Stoff zu iden­ti­fi­zieren. Die Infor­ma­tionen wurden unmit­telbar an die Ein­satz­lei­tung überg­eben.

Par­allel dazu wurde eine Dekon­ta­mi­na­ti­ons­stelle auf­ge­baut, um ein­ge­setzte Kräfte und Ausrüstung fach­ge­recht dekon­ta­mi­nieren zu können. Ein wei­terer Trupp der nachrückenden Fahr­zeuge rüstete sich mit Che­mi­ka­li­en­schutzanzügen (CSA) aus und nahm Maßnahmen zur Abdich­tung der Leckage am Fahr­zeug vor. Dazu wurden unter anderem Auf­fang­wannen und Abdicht­ma­te­rial ein­ge­setzt.

Ein Trupp des ersten Fahr­zeugs fing das aus­lau­fende Medium in sicherem Abstand zur Aus­tritts­stelle auf, um eine wei­tere Aus­brei­tung zu ver­hin­dern.

Fazit

Die Übung ver­lief erfolg­reich und bot allen betei­ligten Kräften eine wert­volle Möglich­keit, das neue Kon­zept unter realitätsnahen Bedin­gungen zu testen. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Abtei­lungen sowie der Umgang mit dem AB-G wurden intensiv geschult und weiter ver­bes­sert.