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Florianstag am 4. Mai 2025

von Reinhold Gall

Vor 1721 Jahren starb Flo­rian zu Lorch. Er, der römische Kanz­lei­vor­steher und oberster Befehls­haber einer römischen Militärein­heit zur Feu­erbekämpfung, musste sein Leben lassen, weil er, ob ihres christ­li­chen Glau­bens Ver­folgten zu Hilfe eilte.

Gefol­tert, mit scharfen Eisen die Schul­terblätter zer­fetzt, ertränkten ihn die römischen Schergen.

Des­halb ist er heute nicht nur Schutz­pa­tron der Feu­er­wehr­leute, son­dern bei­spiels­weise auch der Kamin­feger. Auch in Oberöster­reich oder in Polen ist er Schutz­pa­tron, wird ange­rufen bei Sturm, und natürlich um Scha­den­feuer zu ver­hin­dern. Dabei kommt es jedoch nicht so sehr auf den ersten Satz des Flo­ri­an­ge­dichtes an, der da lautet: „Oh hei­liger St. Flo­rian, ver­schon unser Haus, steck‘ andere an, son­dern auf den fol­genden, „Es brennt, o hei­liger St. Flo­rian, heut aller Orts und Enden: Du aber bist der rechte Mann solch Unglück abzu­wenden“.

Jedoch war den Men­schen bald bewusst, dass allein diese Hoff­nung nicht aus­reicht, um die Men­schen und ihr Hab und Gut zu schützen. Des­halb fanden sich immer wieder Men­schen, die Feu­er­wehren gründeten, die bis heute flächen­de­ckend im Land, größtmögliche Sicher­heit für unsere Mit­men­schen garan­tieren.

Ver­bands­vor­sit­zender Frank Pitz: „Was uns aber, seit dem Jahre 304 bis heute mit Flo­rian von Lorch ver­bindet, ist die von ihm voll­brachte Leis­tung als „Feu­er­wehr­mann“ in den römischen Truppen, vor allem aber seine Soli­darität mit Men­schen, die in der Not waren, in seinem Fall mit den wegen ihres Glau­bens Ver­folgten. Seine Hilfs­be­reit­schaft und Soli­darität, wir nennen es in unseren Reihen Kame­rad­schaft, ist es, was unsere Feu­er­wehren aus­ma­chen.“