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EU-weiter Notruftag am 11.2.

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Jeder sollte die Not­ruf­nummer 112 kennen!

Das Wählen des Not­rufs 112 kann Leben retten. Doch etwa jeder Fünfte (19 Pro­zent) in Deutsch­land kennt die euro­pa­weite Not­ruf­nummer 112 nicht oder ist sich unsi­cher - eine erheb­liche Wis­senslücke, wie eine aktu­elle repräsen­ta­tive YouGov-Umfrage im Auf­trag von Doc­tolib auf­deckt. Um die Nummer bekannter zu machen, findet des­halb jährlich am 11.2. der euro­pa­weite Not­ruftag statt.

Die 112 ist die Nummer für schnelle, zuverlässige und qua­li­fi­zierte Hilfe von Feu­er­wehr und Ret­tungs­diensten. Ein Notruf kann Leben retten – und das in ganz Europa unter der ein­heit­li­chen Nummer 112!

Es ist wichtig, dass alle – ob jung oder alt – die Nummer kennen, um im Not­fall Hilfe holen zu können. Nie­mand braucht Angst haben, etwas dabei falsch zu machen.

So setzt man einen Notruf richtig ab

Wenn eine akute Not­fall­si­tua­tion vor­liegt, wie schwere Ver­let­zungen, Brände und Unfälle, dann sollte man den Notruf wählen. Kann man etwas beim Absetzen des Not­rufs falsch machen? Nie­mand muss sich einen Fra­gen­ka­talog oder Merksätze einprägen, um einen Notruf am Telefon absetzen zu können. Die Dis­po­nenten am anderen Ende der Lei­tung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Die ein­fache Devise: Dran bleiben! Außerdem erhält man bei Bedarf auch hilf­reiche Anwei­sungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.

Die wich­tigsten Fragen, die am Telefon abge­fragt werden, sind:

Wo ist der Not­fallort?

Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbe­zeich­nung samt Haus­nummer (wenn zutref­fend) hilf­reich, son­dern auch der Ort, in dem der Not­fall pas­siert ist. Häufig werden durch die Leit­stellen große Gebiete bear­beitet, in denen es dann mehr als eine „Haupt­straße“ oder eine „Bahn­hofs­straße“ gibt. Die Nen­nung des Ortes ver­meidet, dass in meh­reren Gemeinden Ret­tungskräfte alar­miert werden.

Was ist pas­siert?

Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sons­tige tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung han­delt, werden unter­schied­liche Fahr­zeuge und Ein­satzkräfte alar­miert – beim Müllcon­tai­ner­brand kommt die Feu­er­wehr mit einem Löschfahr­zeug, beim Hand­ta­schen­raub die Polizei im Strei­fen­wagen.

Warten auf Rückfragen!

Auf­re­gung und Anspan­nung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wich­tige Angabe ver­gessen hat, werden die rou­ti­nierten Leit­stel­len­mit­ar­beiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auf­legen, son­dern warten, bis die Not­ruf­stelle erklärt hat, dass sie alle Infor­ma­tionen hat.

Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vor­be­reitet: In Abhängig­keit vom jewei­ligen natio­nalen System für den Bevölke­rungs­schutz kommt der Notruf zumeist bei Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst an. Die dor­tigen Mit­ar­beiter sind für die Not­ruf­ab­frage geschult und spre­chen bei­spiels­weise in Deutsch­land häufig auch Eng­lisch und in Grenznähe auch die Sprache der Nach­bar­re­gion.

Hilfs-Apps bei Sprach­bar­rieren

Für Men­schen, die wegen einer Sprach- oder Hörbe­hin­de­rung nicht gut oder gar nicht tele­fo­nieren und den Sprach­notruf 112 des­halb nicht nutzen können, stehen bei­spiels­weise die Notruf-App nora, der Tess-Relay-Dienst und die Notruf-SMS bezie­hungs­weise das soge­nannte Gehörlo­senfax zur Verfügung, um einen Notruf abzu­setzen, emp­fiehlt das Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg.

Wie geht der Notruf? – Infos für Kinder

Auch Kinder sollten in einem Not­fall wissen, was zu tun ist. Dafür hat der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band sei­tens der Lan­des­geschäfts­stelle in enger Abstim­mung mit dem Fach­aus­schuss „Brand­schutz­er­zie­hung und -aufklärung“ sowie der Jugend­feu­er­wehr Baden-Württem­berg ver­schie­dene Arbeits­mittel rund um den Notruf 112 erstellt. Sie eignen sich beson­ders für die Brand­schutz­er­zie­hung in Kin­der­garten und Grund­schule. Der Feu­er­wehr-Löwe Badele und seinen Freund, der kleine Ele­fant Württele zeigen kind­ge­recht, wie der Notruf 112 geht. Der Ani­ma­ti­ons­clip ist unter https://www.youtube.com/watch?v=YkvIxq9mmI8 zu finden.

Wei­tere beglei­tende Unter­lagen zum Clip sind auf der Inter­net­seite des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes Baden-Württem­berg unter https://www.fwvbw.de/wie-geht-der-notruf-112-handreichung-und-arbeitsmittel,305.html verfügbar.