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Drei Kameraden der Feuerwehr Bad Rappenau beim Fahrertraining im Gelände

Bad Rappenauvon Jan-Hendrik Bauer, Feuerwehr Bad Rappenau

Um 6:07 Uhr hieß es für drei Kame­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau: Auf­sitzen und ausrücken in Rich­tung Malsch. Mit unserem HLF 20 ging es zum Kies­werk am Hard­teck, wo ein Fah­rer­trai­ning mit all­rad­an­ge­trie­benen Ein­satz­fahr­zeugen statt­fand.

An der Schu­lung nahmen meh­rere Feu­er­wehren teil. Nach der Ankunft star­tete der Tag zunächst mit But­ter­bre­zeln und Kaffee, bevor es in eine kurze, aber sehr inter­es­sante Theo­rie­ein­heit ging. Dabei wurden wich­tige tech­ni­sche Grund­lagen der Ein­satz­fahr­zeuge bespro­chen: unter anderem ver­schie­dene Sperren und deren Ein­satzmöglich­keiten, Straßen- und Geländeüber­set­zungen, Getrie­be­arten, Kupp­lungen sowie wei­tere fahr­zeug­tech­ni­sche Eigen­schaften.

Im Anschluss ging es auf das Gelände des Kies­werks. Dort war­teten vier Gruppen und vier Sta­tionen mit unter­schied­li­chen Her­aus­for­de­rungen auf die Teil­nehmer. Befahren wurden unter anderem eine befes­tigte Splitt-Rampe, eine Hügel­piste, ein Schlamm­loch, Schrägfahrten, eine Buckel­piste, eine unbe­fes­tigte Kie­sel­stein-Berg-Rampe sowie Sand­pas­sagen.

Unter fach­kun­diger Anlei­tung der Trainer konnten wir unser HLF 20 im Gelände intensiv ken­nen­lernen und erleben, was ein schweres Feu­er­wehr­fahr­zeug mit All­rad­an­trieb, Sperren und Geländeüber­set­zung tatsächlich leisten kann. Dabei wurde schnell deut­lich: Nicht immer ist mehr Gas die bes­sere Lösung - manchmal fährt man mit Gefühl, der rich­tigen Sperre und der pas­senden Über­set­zung deut­lich scho­nender und sicherer ans Ziel.

Für die drei Kame­raden war es eine ein­drucks­volle Erfah­rung, das Fahr­zeug kon­trol­liert an seine Grenzen zu bringen und dabei viel über Fahr­ver­halten, Technik und die rich­tigen Ein­stel­lungen im Gelände zu lernen. Beson­ders beein­dru­ckend war, was unser HLF 20 unter schwie­rigen Bedin­gungen leisten kann, wenn Technik und Fahr­weise richtig ein­ge­setzt werden.

Ein großer Dank gilt dem Ver­an­stalter, dem sehr kom­pe­tenten und freund­li­chen Trai­ner­team sowie dem Betreiber des Kies­werks am Hard­teck in Malsch, der sein Gelände für diese beson­dere Aus­bil­dung zur Verfügung gestellt hat. Eben­falls bedanken wir uns bei der Stadt Bad Rap­penau und der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau, die uns diese wert­volle Erfah­rung ermöglicht haben.

Alle drei Teil­nehmer waren sich am Ende einig: Dieses Trai­ning war eine große Berei­che­rung und ist für Maschi­nisten von geländegängigen Ein­satz­fahr­zeugen absolut emp­feh­lens­wert. Wir würden jeder­zeit wieder teil­nehmen.