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Die Feuerwehr Bad Rappenau mit großem Engagement vorangebracht

Bad Rappenauvon Nicole Theuer, HSt

Es war der emo­tio­nale Höhepunkt der Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau. Nachdem Thomas Wachno, 1. Stell­ver­tre­tender Kom­man­dant der Feu­er­wehr Bad Rap­penau, unter dem Bei­fall der Ver­samm­lung die Ehren­me­daille in Gold des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes ent­ge­gen­nehmen hatte, erhoben sich die Gäste in der Grom­ba­cher Schloss­berg­halle erneut, als Kom­man­dant Felix Mann mit der Ehren­me­daille in Silber des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes aus­ge­zeichnet wurde. Gerührt nahm Mann die Ehrung ent­gegen. „Die Über­ra­schung ist wirk­lich geglückt“, gesteht Mann. „Ich freue mich über das Lob und die Aner­ken­nung – und dass die Feu­er­wehr an mich gedacht hat.“

Wie kaum ein anderer lebt Mann die Feu­er­wehr: „Für mich ist es mehr als reine Pflich­terfüllung.“ Die Ehrung sehe er als Moti­va­tion, so wei­ter­zu­ma­chen: „Sie gibt mir aber auch was zurück.“ Als „lei­den­schaft­li­chen Feu­er­wehr­mann“ bezeichnet Manns 2. Stell­ver­treter, Ilja Woita­schek, den Geehrten. „Er ist manchmal detail­ver­liebt, aber man muss ganz klar sagen, wenn sich Felix Mann nicht so enga­giert hätte, stünde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr heute nicht da, wo sie steht.“

Manns persönli­cher Ein­satz war in den ver­gan­genen 15 Jahren hoch. „Als ich am 1. April 2010 meinen Dienst ange­treten habe, war ich der ein­zige haupt­amt­liche Mit­ar­beiter hier“, erin­nert sich Mann. Er kam von der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn, „doch ich wollte in den geho­benen feu­er­wehr­tech­ni­schen Dienst. Des­halb habe ich auch neben meinem Dienst das Abend­gym­na­sium besucht.“ Dann sah er die Stel­len­aus­schrei­bung seiner Hei­mat­stadt. „Gesucht war ein Gerätewart, der auch die Auf­gaben des Kom­man­danten wahr­nimmt.“ Letzt­end­lich gelang es Mann, der in diesem Jahr nicht nur sein Dienst­jubiläum feiert, son­dern auch noch seinen 40. Geburtstag, Gemein­derat und Ver­wal­tung davon zu über­zeugen, eine Stelle für einen haupt­amt­li­chen Kom­man­danten zu schaffen.

Getan hat sich seit diesem schick­sal­haften 1. April 2010 viel. „Wir haben in den letzten 15 Jahren 21 Fahr­zeuge beschafft und so unseren Fuhr­park fast einmal rund­erneuert. Damals war vieles überal­tert. Es ist uns gelungen, diesen Stau gut und vor allem tech­nisch und wirt­schaft­lich sinn­voll in modern und attraktiv zu ver­wan­deln. Dieser tech­ni­sche Zufluss führt wieder zu einer höheren Moti­va­tion.“

Die Fusion der Abtei­lungen Bon­feld, Fürfeld und Tresch­klingen zur Abtei­lung Süd, die Umstruk­tu­rie­rung der Jugend­ar­beit und der Neubau des Feu­er­wehr­hauses sind für Mann wei­tere Mei­len­steine seiner Dienst­zeit. Wie seine Mit­streiter ist auch Oberbürger­meister Sebas­tian Frei volles Lobes über Felix Mann. „Ich erlebe ihn hoch­mo­ti­viert, hoch­kon­zen­triert und mit einem unglaub­li­chen Fach­wissen aus­ge­stattet“, so Frei. „Er iden­ti­fi­ziert sich mit der Feu­er­wehr, er ist das Bin­de­glied zwi­schen Hauptamt, Ehrenamt, Ver­wal­tung und Gemein­derat und macht das sehr gut.“ Pro­jekte gehe er detail­genau und Akribie an, und zu Bespre­chungen komme er stets super vor­be­reitet. „Er ist argu­men­tativ stark, und das kommt unserer Stadt und ihren Bürgern zugute.“